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Landwirtschaft inspiiert eine Künstlerin aus Berlin

17. August 2017

Foto: Thale Alfs

Hude Kunst und Landwirtschaft sind zwei Bereiche, die sich nicht oft berühren. Anders im Projekt „Gilde“. Es ist Teil des „Biodiversitätskorridors“ im Landkreis Oldenburg. In Hude widmet sich Kerstin Polzin, Künstlerin aus Berlin, der Verwurzelung der Landwirtschaft in der Gesellschaft.

„Am Anfang eines künstlerischen Prozesses steht die Inspiration. Da ich aus der Stadt komme, kenne ich nicht viel von Landwirtschaft. Ich möchte in Kontakt kommen mit den Menschen, die täglich für unsere Lebensmittel sorgen und sich um die Tiere kümmern“, beschreibt Polzin ihre Motivation. Seit Ende Juli ist sie auf Pilgerreise, hat Milchviehbetriebe, Lohnunternehmen, Schweine- und Rindermäster, Biogasbetreiber und Geflügelhalter besucht. „Eins ist bei allen Betrieben gleich: Der familiäre Zusammenhalt. Mir war vorher nicht bewusst, dass die Familie so eine entscheidende Rolle in der Landwirtschaft spielt.“

Der Kreislandvolkverband Oldenburg hat die Reise organisiert. Das Kunstprojekt soll Teil der Fahrradroute der Landwirtschaft werden, die in Hude bereits mehrere Anlaufpunkte hat. Welche Kunstobjekte aus dem Erlebten entstehen? „Ich habe schon mehrere Ideen“, sagt Polzin.
PI/red

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