gemeinsam stark

Landfrauen bieten breites Themenspektrum

28. August 2017


L P D - Niedersachsens Landfrauen mischen im Deutschen LandFrauenverband (DLV) gut mit. Mit Brigitte Scherb als Präsidentin und Agnes Witschen als erster Vizepräsidentin sind sie im achtköpfigen Vorstand des DLV stark vertreten. Mit mehr als 90.000 Mitgliedern stellen die beiden niedersächsischen Landfrauenverbände zugleich nahezu ein Viertel aller bundesweit knapp 415.000 Landfrauen. In 464 Ortsvereinen bringen sich die Landfrauen ein und engagieren sich auf und für das Land. Treffend formuliert hat es der Jahresbericht des DLV unter dem Titel „Landfrauen tragen Verantwortung“. Das lässt sich auch aus dem Themenspektrum der Landfrauenarbeit im Jahr 2016 ablesen. Dazu zählen aktuelle Themen wie nachhaltiger Konsum oder Willkommenskultur für Flüchtlinge ebenso wie das Engagement zum Equal-Pay-Day für mehr Lohngerechtigkeit. Natürlich setzen sich Landfrauen auch für die Novellierung des Ausbildungsberufes Hauswirtschaft ein oder bieten Projekte wie „SchmeckExperten“ oder „Gartenkinder“ an, um Kinder und Jugendliche für Garten und kochen zu begeistern. Markenzeichen der Landfrauen ist die zupackende Art, sie „schnacken“ nicht lange rum, sondern packen an.

Mit ihrem Vortrags-, Bildungs- und Unterhaltungsangebot in den Vereinen können die Landfrauen im ländlichen Raum fast als Bildungswerk eingestuft werden. Mit Vorträgen und Diskussionsrunden, aber auch Seminaren oder Lehr- und Besichtigungsfahrten erfüllen sie einen Bildungsauftrag. In Niedersachsen nutzten im vergangenen Jahr mehr als 165.000 Landfrauen die 2.800 Vortragsveranstaltungen, mit 32.500 Teilnehmerinnen besuchte fast jede zweite Landfrau ein Seminar. Die Lehr- und Besichtigungsfahrten buchten 77.500 Frauen. Bundesweit nutzten 2,225 Millionen Teilnehmerinnen insgesamt 117.175 Veranstaltungen mit 358.000 Stunden! Thematisch unterscheiden die Landfrauen nach den politischen Schwerpunkten zu Wirtschaft-, Gesellschafts- oder Sozialpolitik, der Verbandskommunikation oder Landwirtschaft und ländlicher Raum. Gleichberechtigt daneben geht es um Fragen zu Familie und Sozialem, Verbraucherpolitik, Hauswirtschaft oder Ernährung aber auch Medienkompetenz oder Kunst und Kreativem sowie Gesundheit und Sport. Ein Anliegen ist es dem Verband auch, seine eigenen Vorstandsmitglieder auf Orts- und Kreisebene zu unterstützen und das Ehrenamt ein Stück weit professioneller aufzustellen. Mehr Informationen zu Landfrauen auf www.landfrauen.info. (LPD 64/2017)

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