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Smart Farming entlastet Mensch, Tier und Umwelt

13. November 2017

Foto: Landvolk

L P D - Deutschlands Landwirte wollen ihre Maschinen immer stärker vernetzen und die Digitalisierung möglichst breit nutzen. So erhoffen sich die Anwender auf Deutschlands Höfen in erster Linie Vorteile im Sinne einer höheren Ressourceneffizienz, aber auch zur Entlastung der Natur und im Sinne eines besseren Tierschutzes. Diese Aussagen hat eine Umfrage des Deutschen Bauernverbandes mit Unterstützung des Digitalverbandes Bitkom unter 850 Betrieben deutschlandweit ergeben. Eine große Klippe bleibt in ländlichen Regionen leider der langsame Fortschritt im Breitbandausbau, während die Betriebsleiter ihre eigene Kompetenz auf diesem Gebiet als relativ hoch einstufen. Den hohen Investitionskosten stehen nicht immer gleich wirtschaftliche Vorteile gegenüber, während die Betriebe auf der anderen Seite immer transparenter werden.

Die Digitalisierung ist auch ein Schwerpunkt auf der Landtechnikmesse Agritechnica, die noch bis zum 18. November auf dem Messegelände in Hannover stattfindet und mittlerweile zur wichtigsten Messe an dem Standort zählt. Mit 2.800 Ausstellern aus 53 Ländern sind die international führenden Unternehmen der Branche vertreten, als Leitmotiv haben die Veranstalter „Green Future – Smart Technology“ ausgegeben. Landwirte wollen effizient und ressourcenschonend produzieren und erwarten dazu die Unterstützung der Landtechnikindustrie. Eine wichtige Rolle spielen neben den Beiträgen der Aussteller die Fachforen im Rahmenprogramm mit zahlreichen Konferenzen, Diskussions- und Informationsveranstaltungen. Die Agritechnica ist international ausgerichtet, und zwar mit Blick auf Aussteller und Besucher. Es werden 400.000 Besucher, darunter jede vierte aus dem Ausland, erwartet. Ergänzende Informationen zur Agritechnica sind unter www.agritechnica.com abrufbar. (LPD 84/2017)

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