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Waldbesitzer übergeben Weil einen Weihnachtsbaum

04. Dezember 2017

Photothek/Michael Gottschalk

L P D - Für die Deutschen zählt der festlich geschmückte Weihnachtsbaum zu den wichtigsten Requisiten eines gelungenen Weihnachtsfestes, er ziert inzwischen bereits in der Adventszeit viele öffentliche Gebäude, Plätze oder andere Einrichtungen. Der Waldbesitzerverband Niedersachsen nutzt dies zum Anlass, den Baum als Botschafter des ländlichen Raumes zu platzieren. Am Dienstag (5. Dezember) wird Präsident Norbert Leben eine prächtige Nordmanntanne an den Hausherrn der Niedersächsischen Staatskanzlei, Ministerpräsident Stephan Weil, übergeben. „Private Waldeigentümer mit einer Vielzahl von Familienforstbetrieben prägen den ländlichen Raum in Niedersachsen“, schildert Norbert Leben die Bedeutung der Forstwirtschaft. Er sieht daher die Nordmanntanne als Botschafter des ländlichen Raumes und übergibt „den“ Weihnachtsbaum schlechthin persönlich an den Ministerpräsidenten. Die Nordmanntanne ist der meistgenutzte Weihnachtsbaum. Das für den Ministerpräsidenten ausgesuchte Prachtexemplar wuchs auf der Plantage von Bernd Oelkers in Wenzendorf im Landkreis Harburg. Er hat in diesem Jahr zusammen mit dem Waldbesitzerverband Niedersachsen auch den Baum für das Bundeskanzleramt nach Berlin geliefert und dort bereits in der vergangenen Woche aufgestellt. Der Hof der Familie Oelkers betreibt seit rund 50 Jahren auf 50 ha Forstwirtschaft, Oelkers ist zudem Vorsitzender des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger.

Weihnachtsbaumkulturen gibt es sowohl auf landwirtschaftlichen wie auch rein forstwirtschaftlichen Betrieben. Sie liefern Bäume aus regionaler Erzeugung, die Kunden können vielfach vor Ort ihren Wunschbaum aussuchen. Dabei wird die respektable Größe von 13 Metern, wie sie im Bundeskanzleramt in Berlin zur Geltung kommt, nur in den seltensten Fällen gefragt sein. Beachtliche viereinhalb Meter misst immerhin noch der Baum in der hannoverschen Staatskanzlei. Die Mehrzahl der Deutschen neigt heute eher zu kleineren Bäumen, die auch in modernen Stadtwohnungen oder Singlehaushalten problemlos den geeigneten Standort finden. Mit Weihnachtsschmuck und Kerzen verziert erfreuen sie in jeder Größe und bringen weihnachtlichen Glanz ins Haus. (LPD 90/2017)

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