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Schmallenberg-Virus beunruhigt Tierhalter

07. Februar 2012

Foto: landpixel

Lämmer In Folge von Ablammprobleme wurde auch in Niedersachsen mehrfach das Schmallenberg-Virus nachgewiesen. Die Schafhalter meldeten totgeborene, lebensschwache und missgebildeten Schaflämmer nach sehr schweren Geburten. Seit Augustr vorigen Jahres wird von Erkrankungen bei Rindern, Schafen und Ziegen in Deutschland, den Niederlanden und Belgien berichtet. Das nach dem Ort der Entdeckung benannte Schmallenberg-Virus (SBV) gehört zur Gattung der Orthobunyaviren und ist eng verwandt mit dem Akabane-Virus. Die bislang bekannte Verbreitung von Akabane-Viren war auf Afrika, Asien und Australien beschränkt. Akabane-Viren sind keine Zoonoseerreger. Es wird daher davon ausgegangen, dass für die Menschen keine direkte Gefährdung besteht.

Betroffene Tierhalter mit missgebildeten Kälbern, Schaf- und Ziegenlämmern sollten sich an ihr zuständiges Veterinäramt oder den Tiergesundheitsdiensten Niedersachsen wenden. Der Rindergesundheitsdienst oder Schaf- und Ziegengesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer hilft Betroffenen ebenfalls weiter.

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