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		<title><![CDATA[Aktuelles vom Landesbauernverband Niedersachsen e.V.]]></title>
		<link>http://landvolk.net</link>
		<description>Der Newsfeed für die niedersächsische Landwirtschaft.</description>
		<language>de-de</language>
		
																<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:47:00 +0200</pubDate>
								<item>
					<title><![CDATA[Antragsfrist für Agrardieselvergütung endet am 30. September]]></title>
					<link>http://landvolk.net/Agrarpolitik/Land-und-Forst/2010/09/1036/Steuerentlastung.php</link>
					<description><![CDATA[<p align="left"><strong>Steuerentlastung&#8195;</strong>Nur noch bis zum 30. September 2010 können Anträge für die Agrardieselvergütung für das Verbrauchsjahr 2009 gestellt werden. Der Deutsche Bauernverband (DBV) weist alle Land- und Forstwirte sowie Imker auf diese Ausschlussfrist hin. Wer noch keinen Antrag gestellt hat, sollte dies zügig tun. Im vergangenen Jahr war die Antragsfrist ausnahmsweise auf den 31. Dezember verlängert worden, jetzt gilt wieder der 30. September. Die Steuerentlastung von 21,48 Cent je Liter Diesel wird ohne die frühere Obergrenze und ohne Selbstbehalt gewährt. Es gibt aber eine Bagatellgrenze, das heißt, die Steuervergütungen werden nur ausbezahlt, wenn diese mindestens 50 Euro je Betrieb und Jahr betragen. Das entspricht 233 Liter Diesel.</p>
<p align="left">Was viele nicht wissen: Auch für Biodiesel und Pflanzenöl, das in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt wird, gibt es Steuervergütungen. Für 2009 beträgt diese 18,292 Cent je Liter Biodiesel und 18,00 Cent je Liter Pflanzenöl. Bei Biodiesel und Pflanzenöl können nicht nur Landwirte, sondern auch Lohnunternehmer diese Steuervergütung bekommen, wenn diese für landwirtschaftliche Arbeiten eingesetzt wurden.</p>
<p align="left">Für Diesel können Lohnunternehmer aber keine direkte Steuervergütung erhalten. Hier bleibt nur die Möglichkeit, dass der Auftrag gebende Landwirt sich vom Lohnunternehmer eine Bescheinigung über den bei den Arbeiten angefallenen Dieselverbrauch ausstellen lässt. Dann erhält der Auftrag gebende Landwirt auch für den Lohnunternehmer-Diesel eine Steuervergütung.</p>
<p align="left">Bei der Antragsstellung ist vielen Landwirten unklar, wie die gesonderten Angaben für Dieselverbräuche im Forst zu machen sind (neue Erklärung zu De-minimis-Beihilfen). Laut Zollverwaltung sollen Landwirte mit Forstflächen im Agrardieselantrag in Zeile 6.16 (Seite 4 des Antrages) selbst dann eine Angabe machen, wenn keine entlastungsfähigen Arbeiten auf Forstflächen ausgeführt wurden (Angabe &#8222;0,00 Liter"). In diesem Fall muss die gesonderte De-minimis-Erklärung auf Seite 3 des Antrages nicht ausgefüllt werden. Landwirte ohne Forstflächen können auf Angaben zum Dieselverbrauch im Forst verzichten.</p>
<p>Antragsformulare sind über die örtlichen Geschäftsstellen der <a href="/Mitgliederservice/Dokumente-Formulare/Agrardieselantrag.php">Landvolkverbände</a> erhältlich oder im Internet unter www.zoll.de. Der Antrag ist an das zuständige Hauptzollamt (Hamburg) zu richten.<br />
<em>DBV</em></p>]]></description>
					<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:47:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://landvolk.net/Agrarpolitik/Land-und-Forst/2010/09/1036/Steuerentlastung.php</guid>
											<category>Land und Forst</category><category>Land und Forst Archiv</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[]]></title>
					<link>http://landvolk.net/Agrarpolitik/Land-und-Forst/2010/09/1036/Gruenland.php</link>
					<description><![CDATA[<p><strong>Grünland</strong>&#8195;Seit Oktober 2009 dürfen Prämienempfänger in Niedersachsen und Bremen Dauergrünland nach EU-Recht nur mit Genehmigung in Ackerland oder Dauerkulturen umwandeln. Im Gegenzug müssen im gleichen Umfang andere Nutzflächen mit &#8222;Ackerstatus" mindestens fünf Jahre ununterbrochen als Grünland genutzt und somit zu Dauergrünland umgewandelt werden. </p>
<p align="left">ür die Einhaltung der Cross Compliance-Auflage ist die naturschutzfachliche Wertigkeit nicht relevant. Ganz anders sehen das Naturschutzbehörden. Für den prämienrechtlichen &#8222;Dauergrünlandtausch" ist allein der Nachweis einer entsprechenden Ersatzfläche mit &#8222;Ackerstatus" gegenüber den Bewilligungsstellen der Landwirtschaftskammer (LWK) entscheidend. Eine Bodenbearbeitung zur Narbenerneuerung von Dauergrünland ist nicht genehmigungspflichtig. Im Frühjahr 2010 erlebten viele Landwirte, die vor Beginn der neuen Regelung im Vertrauen auf die Anerkennung von Ersatzflächen auf den vorsorglichen Umbruch von Grünland verzichtet hatten, eine böse Überraschung. An Stelle der erwarteten zügigen Umwandlungsgenehmigung gab es teilweise wochenlange Verzögerungen oder Ablehnungen.</p>
<p align="left"><em>Böse Überraschung</em></p>
<p align="left">Zunächst waren in bestimmten Regionen die Bewilligungsstellen auf die unerwartet hohe Anzahl von Anträgen und die Beteiligung der Naturschutzbehörden nicht genug vorbereitet. Schwerwiegender war jedoch, dass die Naturschutzämter sich mit bisher völlig ungewohnten Argumenten vielfach generell gegen eine Genehmigung aussprachen, auch bei Flächen außerhalb von Schutzgebieten. Eine Analyse einiger dieser Stellungnahmen durch das Landvolk Niedersachsen zeigt, dass teilweise mehrere theoretisch denkbare Ansätze aus dem neuen Naturschutzrecht mit großer Kreativität &#8222;kombiniert" wurden, um die Ablehnung vage rechtlich zu begründen. Die Vorgabe des Bundesnaturschutzgesetzes, zunächst kooperative Möglichkeiten zum Erhalt des aus dieser Sicht wertvollen Grünlands oder zum Wiesenvogelschutz zu prüfen, wurde in diesen Fällen kaum beachtet. Das Landvolk Niedersachsen wird sich beim Umweltministerium in Hannover für eine Lösung einsetzen, bei der die Schaffung von Ersatzflächen vom Naturschutz grundsätzlich anerkannt wird und der gesetzlich geforderte Vorrang von kooperativen Lösungen auch in der Praxis zur Geltung kommt.</p>
<p align="left">Landwirte, die zum Antragstermin 2011 Flächen mit Dauergrünlandstatus mit Ackerland tauschen wollen, sollten sich nicht allein auf ein Einschreiten des Umweltministers verlassen. Als erste Maßnahme gegen naturschutzrechtliche Bedenken ist die Verlegung des Umbruchs in den Herbst ratsam, da der Schutz von Wiesenvogelgelegen dann nicht als Gegenargument angeführt werden kann. Mit Hilfe der Antragsunterlagen 2010 (ANDI) kann jeder Landwirt überprüfen, ob Wechselgrünland oder Feldgras bei Fortsetzung der bisherigen Nutzung bis zum 15. Mai 2011 den Ackerstatus verlieren und zu Dauergrünland werden würden. Derartige Flächen sind in ANDI als potenzielles Dauergrünland 2006 gekennzeichnet. Ist dieses Grünland wenig &#8222;ackerwürdig", eignet es sich besonders gut als Ersatzfläche. für den Statustausch mit ackerfähigem Dauergrünland.</p>
<p align="left"><em>Fachgutachten anfügen</em></p>
<p align="left">Bei Pachtflächen ist das Einverständnis des Grundeigentümers einzuholen. Außerdem sollten bei in der Vergangenheit meliorierten Flächen, dem Antrag die entsprechenden Unterlagen, Bodenuntersuchungen oder Fachgutachten beigefügt werden. Damit wird belegt, dass kein obligatorisches Dauergrünland auf Moor oder hohen Grundwasserständen vorliegt. </p>
<p align="left">Durch die allgemeine Flächenknappheit wird bisher extensiv genutztes oder schlecht gepflegtes Grünland wieder interessant. Die Grasnarben sind zur Erfüllung der Futteransprüche. Eine Neuansaat mit leistungsfähigen Gräsermischungen ist in diesem Fall genehmigungsfrei. Die beliebte befristete Ackerzwischennutzung entfällt jedoch!</p>
<p align="left">In jüngster Zeit gab es Probleme mit Naturschutzbehörden, die unter Berufung auf Naturschutzrecht den Umbruch zur Neueinsaat ebenfalls untersagten. Um sich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen, sollte eine Auskunft vom Naturschutzamt eingeholt werden, ob auf der Fläche gesetzlich geschützte Biotope oder Landschaftsbestandteile festgestellt wurden. Weiter ist in Schutzgebieten zu klären, ob der Umbruch zur Narbenerneuerung oder eine umbruchlose Neueinsaat zugelassen ist, für die auch Erschwernisausgleich gewährt würde.</p>
<p align="left"><em>Optimale Pflege</em></p>
<p align="justify">Grundsätzlich versucht der Naturschutz, der Landwirtschaft die Bewirtschaftung des Grünlands durch Ordnungsrecht zu diktieren, insbesondere auf weniger intensiv genutzten Flächen. Verpächter und Bewirtschafter sollten ihre Flächen in einem optimalen Pflegezustand halten, um Zugriffe des Naturschutzes zu vermeiden. Ausnahmen gelten, wenn die Bewirtschaftung durch Teilnahme an Agrarumweltmaßnahmen oder Vertragsnaturschutz auf ein extensives Niveau umgestellt wird. Dann kann innerhalb von zehn Jahren nach Auslaufen der Vereinbarungen ohne Sorge vor Naturschutzvorgaben zur alten Intensität zurückgekehrt werden. Landwirte, die ihr Grünland freiwillig und ohne Vertrag weniger intensiv bewirtschaftet haben, wird diese Nachricht nicht befriedigen. Doch der hoheitliche Naturschutz nimmt darauf keine Rücksicht nimmt und stellt immer mehr Grünland auch außerhalb von Schutzgebieten unter gesetzlichen Schutz, ohne angemessene Honorierung! </p>
<p align="justify"><em>Hartmut Schlepps,<br />
Landvolk Niedersachsen</em></p>]]></description>
					<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:40:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://landvolk.net/Agrarpolitik/Land-und-Forst/2010/09/1036/Gruenland.php</guid>
											<category>Land und Forst</category><category>Land und Forst Archiv</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Gläserner Hähnchenstall als Informationsangebot]]></title>
					<link>http://landvolk.net/Agrarpolitik/Land-und-Forst/2010/09/1036/Gefluegelhaltung.php</link>
					<description><![CDATA[<p align="left"><strong>Geflügelhaltung</strong>&#8195;Der nach einem Brandanschlag zerstörte Hähnchenmaststall in Sprötze im Landkreis Harburg soll wieder aufgebaut werden. Dort wird eine &#8222;gläserne Mastanlage" mit Besucherraum entstehen, aus dem die Tiere im Stall beobachtet werden können. Das kündigte die betroffene Landwirtsfamilie Eickhoff gegenüber Journalisten an. Derzeit laufen die Aufräumarbeiten auf dem Gelände.</p>
<p align="left">Das Landvolk Lüneburger Heide und der Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft versprachen ihre Unterstützung. &#8222;Das war ein Anschlag gegen die Agrarpolitik insgesamt", betonte Rudolf Meyer, Vorsitzender des Landvolks Lüneburger Heide. In dem bundesweit einmaligen Fall gelte es, ein Signal zu setzen. &#8222;Es ist unerträglich, wenn im Zusammenhang mit gesetzeskonformen Stallungen von Tierquälerei gesprochen wird. Diese Sensationshascherei muss aufhören", forderte Meyer. </p>
<p align="left">Wilhelm Hoffrogge, Vizepräsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft, sah den Neubau, bei aller Tragik, auch als Chance: &#8222;Wir wollen als Verband den Dialog über moderne Geflügelhaltung. Hier vor den Toren Hamburgs ist die Mast noch relativ unbekannt. Der neue Stall wird uns eine Gelegenheit geben, die Verbraucher offensiv zu informieren. Er schloss in seine Einladung ausdrücklich Tierschutzverbände mit ein. </p>
<p align="left">Der Grüne-Ortsratpolitiker Gerhard Ulrich aus Sprötze betonte, dass sich seine Partei für den Stallbau ausgesprochen habe: &#8222;Hier wird regional erzeugt und Futter von benachbarten Flächen verwertet. Das ist für uns ein kleineres Übel als Hähnchen aus Asien."</p>
<p align="left">Derzeit laufen die Abrissarbeiten an dem ausgebrannten Objekt. In der Nacht zum 30. Juli war der mit viel Eigenleistung fertig gestellte Stall Opfer der Flammen geworden. Der Schaden beträgt rund 500.000 Euro. Gutachter prüfen nun, ob die übrig gebliebenen Grundmauern und die Bodenplatte bei einem Neuaufbau genutzt werden können. Vor dem Brand hatten in Buchholz Aktivisten der Tierbefreierszene gegen den Stall demonstriert. Zur Ergreifung der Täter wurde eine Belohnung von 25.000 Euro ausgesetzt, dennoch blieb sie bisher erfolglos.</p>
<p align="justify">Andreas Hastedt, Geschäftsführer des Maschinenrings Harburg, koordiniert die Aufräumarbeiten und kann sich auf viele freiwillige Helfer stützen.</p>
<p>Gerhard und Angela Eickhoff sehen sich unterdessen immer noch Schmähbriefen und beleidigenden E-Mails ausgesetzt. Indirekt hätten einige Absender sogar gedroht, den Maststall nach dem Wiederaufbau erneut zu beschädigen. &#8222;Wir machen nichts Unrechtes und werden diesen Leuten nicht nachgeben", sagte der 23-jährige Junior Malte. Mutter Angela unterstützt ihn: &#8222;Wir behalten den Kopf oben, es muss weiter gehen." <br />
<em>SH</em></p>]]></description>
					<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:35:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://landvolk.net/Agrarpolitik/Land-und-Forst/2010/09/1036/Gefluegelhaltung.php</guid>
											<category>Land und Forst</category><category>Land und Forst Archiv</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Tiefer Griff in die politische Trickkiste]]></title>
					<link>http://landvolk.net/Agrarpolitik/Land-und-Forst/2010/09/1036/Gentechnik.php</link>
					<description><![CDATA[<p align="left"><strong>Gentechnik</strong>&#8195;Eine weitgehend neutrale Auseinandersetzung mit dem Thema Gentechnik sei kaum möglich. Mit dieser Warnung stieg Dr. Claudia Döring vom Deutschen Raiffeisenverband auf der Vorsitzenden- und Geschäftsführertagung des Landvolkes Niedersachsen in Walsrode in ihren Vortrag ein. Präsident Werner Hilse hatte eingangs festgestellt, mit der derzeitigen Situation könne die Landwirtschaft nicht weiterleben.</p>
<p align="left">inige Fakten zum globalen Anbau stellte Döring an den Anfang. Weltweit würden seit nunmehr 14 Jahren gentechnisch veränderte oder sogenannte GVO-Sorten angebaut, aktuell ist die Fläche mit 134 Mio. ha viermal so groß wie die Bundesrepublik. Zu den fünf führenden Nationen zählen USA, Brasilien, Argentinien, Indien und Kanada. Die am häufigsten angebauten Kulturpflanzen sind Soja, Baumwolle, Mais und Raps. Drei von vier Sojafeldern weltweit sind mit GVO-Sorten bestellt, bei Baumwolle ist es jede zweite, bei Mais jede vierte und bei Raps jede fünfte, Tendenz steigend. Neue Probleme seien mit der Zulassung sogenannter Züchtungen der zweiten Generation zu erwarten, sie tragen neue Eigenschaften in sich, kündigte Döring an.</p>
<p align="left">Probleme bereite derzeit der Umgang mit den im Ausland zugelassenen Sorten, und zwar beim Import von tierischen Produkten, Futter sowie Lebensmitteln und Lebensmittelzutaten. Die von der EU im April 2004 beschlossene Kennzeichnungsregelung bezeichnete sie als &#8222;willkürlich", da sie darauf abziele, die Kennzeichnung &#8222;hergestellt mit Gentechnik" zu vermeiden. Die Verwendung von gentechnisch veränderten Produkten dagegen werde nicht vermieden. </p>
<p align="left">Ganz anders laufe der Futtermittelmarkt, wo beispielsweise Soja nach Qualitäten gehandelt werde und China mit seiner gewaltigen Nachfrage die Richtung vorgebe. Daraus sei die &#8222;bizarre" Situation entstanden, dass Deutschland wegen Mikrospuren gentechnisch veränderter Produkte einen &#8222;Riesenzirkus" veranstalte. Der Gesetzgeber schüre zudem gegenüber dem Verbraucher die Illusion, sich in gentechnisch freien Nischen bewegen zu können. Als &#8222;tiefen Griff in die politische Trickkiste" kritisierte Döring die Kennzeichnungsregel. Die unternehmerische Freiheit Einzelner werde eingeschränkt, Zulassungen verzögert und der Abzug der Forschung begünstigt. Nicht zuletzt befürchtete die Referentin den &#8222;Verlust der Deutungshoheit" für die EU zu diesem Themenfeld, zumal die Kritiker mit einfachen Botschaften überzeugen könnten.</p>
<p align="left">Derzeit könne nicht garantiert werden, dass Importfutter frei von GVO-Ware seien, aber Lösungen deuteten sich weder auf EU-Ebene noch in Deutschland ab. Im Gegenteil seien noch größere Probleme zu erwarten, wenn im Herbst der sogenannte SmartStaxMais, ein in mehreren Merkmalen veränderter Mais, in den Handel gelange, für ihn gebe es in der EU keine Zulassung. </p>
<p align="left">Döring wünschte sich eine sachlichere und weniger von Emotionen beherrschte Diskussion zur Gentechnik. Zurzeit dagegen verhindere die Kommunikation zu Gentechnik die Akzeptanz eher als sie zu fördern. Landwirten müsse es auch möglich sein, die neue Technologie zu nutzen. Als einen Baustein auf dem Weg dahin wertete sie die Prozesskennzeichnung, denn die immer wieder suggerierte &#8222;Gentechnikfreiheit" gebe es schon lange nicht mehr.</p>
<p align="left">Sehr lebhaft war die Diskussion um die Positionierung des Verbandes zum Thema Gentechnik. Eindeutig kam zum Ausdruck, dass der Berufsstand eine klare Stellung beziehen muss. Döring beklagte ein fehlendes Selbstbewusstsein; die Bauern müssten sich als Unternehmer präsentieren und nicht als Spielball. Zugleich warnte sie davor, sich bei Greenpeace und ähnlichen Organisationen anzubiedern, das funktioniere nicht. &#8222;Mit Greenpeace kann man nicht in den Dialog treten", sagte sie. Die aktuelle GVO-Problematik beim Mais wertete Landvolk-Hauptgeschäftsführer Jörn Johann Dwehus als &#8222;Politikum". Er warf Pioneer vor, das Unternehmen missbrauche die Bauern &#8222;als Kanonenfutter, um die Diskussion um Grenzwerte und Toleranzschwellen in Gang zu bringen". <br />
<em>Br/KL</em></p>]]></description>
					<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:26:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://landvolk.net/Agrarpolitik/Land-und-Forst/2010/09/1036/Gentechnik.php</guid>
											<category>Land und Forst</category><category>Land und Forst Archiv</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Angespannte Versorgungsbilanzen lassen Preisspielräume zu]]></title>
					<link>http://landvolk.net/Agrarpolitik/Land-und-Forst/2010/09/1036/Getreidemarkt.php</link>
					<description><![CDATA[<p align="left"><strong>Getreidemarkt</strong>&#8195;Ein optimistisches Bild des gegenwärtigen Getreidemarktes zeichnete Landvolk-Marktreferent Werner Bosse. Gegenwärtig sei der heimische Markt zwar noch in der Preisfindungsphase, die Terminmärkte ließen vorerst aber keine starken Preissenkungen erwarten, vielmehr seien Preissteigerungen möglich. Vor dem Hintergrund weltweit angespannter Versorgungsbilanzen sei die Preiserholung an den Terminbörsen in Europa sogar weiter fortgeschritten als in den USA. Allein die niedersächsische Ernte sei um 900.000 t kleiner ausgefallen, wobei die Probleme mit dem noch nicht geernteten Weizen noch gar nicht berücksichtigt seien. Es gebe eine Konkurrenz der verschiedenen Verwertungsrichtungen um knappere Mengen.</p>
<p>Zwar gebe es ein umfangreiches Qualitätsproblem, wer aber gute Ware habe, könne damit in der gegenwärtigen Phase wohl &#8222;geizig" sein. Zugleich mahnte Bosse aber, den Markt trotzdem zu versorgen. Sonst drohe die Gefahr, dass bis zum Ende der Vermarktungssaison gehortetes Getreide durch Importe unter Druck gerate. Führende Exporteure wie Osteuropa, Kanada und die EU hätten in diesem Jahr weniger Ware verfügbar, die Exporte verlagerten sich aber auf die USA. Bereits jetzt sei Weizen von dort unterwegs, auch wenn dieser zur EU-Ware auf dem hiesigen Markt wegen der Transportkosten preislich noch nicht sehr konkurrenzfähig sei.</p>
<p align="justify">Problematisch aufgrund der massiven Qualitätsprobleme bei der diesjährigen Weizenernte sei für viele Bauern die Erfüllung von Vorverträgen. Wer im Frühjahr zu den damals noch recht niedrigen Preisen Vorverträge für die neue Ernte abgeschlossen habe und nun die vereinbarte Qualität nicht liefern könne, müsse unter Umständen sogar teure Deckungskäufe tätigen, um die Verträge zu erfüllen. Bosse bezweifelte, dass bei Erfüllungsproblemen so leicht aus den Verträgen auszusteigen sei, wie mitunter dargestellt.</p>
<p>Grundsätzlich sei deshalb die künftige Vertragsgestaltung zu überdenken. Auf diesem Gebiet werde es für die Winterarbeit des Verbandes noch viel zu tun geben, um gemeinsam mit Handel und Genossenschaften Lösungen zu finden, sagte Bosse. <br />
<em>Klaus Labahn</em></p>]]></description>
					<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:19:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://landvolk.net/Agrarpolitik/Land-und-Forst/2010/09/1036/Getreidemarkt.php</guid>
											<category>Land und Forst</category><category>Land und Forst Archiv</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Der Startschuss für die Ernte ist gefallen]]></title>
					<link>http://landvolk.net/Agrarpolitik/Land-und-Forst/2010/09/1036/Apfelernte.php</link>
					<description><![CDATA[<p align="left"><strong>Altes Land</strong>&#8195;27 Apfelsorten baut Ulrike Schuback in ihrem &#8222;Obstparadies" in Jork an. Für den offiziellen Start der Apfelsaison mit Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen am vergangenen Freitag hatte sie knackige Früchte mit dem Namen Delbarestivale &#8211; zu Deutsch Sommerapfel &#8211; ausgesucht. </p>
<p align="left">ls größtes zusammenhängendes Obstbaugebiet Nordeuropas ist das Alte Land das Aushängeschild für die gesamte niedersächsische Obstproduktion. &#8222;Mit der offiziellen Eröffnung der Apfelernte signalisieren wir den Verbrauchern, dass es jetzt losgeht", begründete Gerd Beckmann, Vorsitzender der Fachgruppe Obstbau, die Einladung an Politik, Verwaltung und Obstbauern. </p>
<p align="left"><em>Altländer Apfeltage</em></p>
<p align="left">Zudem markierte der Tag den Startpunkt für die Altländer Apfeltage, die am kommenden Sonntag in einem Tag des offenen Hofes ihren Höhepunkt finden. Bis dahin können sich Schulklassen ansehen, wie viel Mühe es macht, die Äpfel einzubringen. In diesem Zusammenhang sprach Beckmann auch das umstrittene Schulapfelprojekt an. Er hält nichts davon, die Äpfel kostenlos an alle Schüler zu verteilen. &#8222;Wer etwas möchte, muss dafür auch bezahlen", meinte er. Nur dann sei auch eine angemessene Wertschätzung zu erwarten. Skeptisch sieht er auch den freien Markt für Arbeitskräfte ab 1. Januar 2011. &#8222;Bislang hatten wir ein angenehmes und einge-<br />
spieltes Verfahren. Nun müssen wir sehen, was kommt", bedauerte er. Von der kommenden Ernte erwartet Beckmann zwar einen etwas kleineren Ertrag als im vergangenen Rekorderntejahr, dafür aber eine hervorragende Qualität. &#8222;Es lohnt sich, zuzugreifen", sagte er. </p>
<p align="left">Das ließen sich auch die Ehrengäste &#8211; allen voran Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen und Landvolk-Präsident Werner Hilse &#8211; nicht zweimal sagen. Gemeinsam pflückten sie symbolisch die ersten rotbackigen Äpfel der Saison und ließen sich die saftigen Früchte schmecken. &#8222;Äpfel spielen eine entscheidende Rolle für die gesunde Ernährung", sagte die Ernährungswissenschaftlerin Grotelüschen. Damit Schüler sich selbstverantwortlich um eine gesunde Ernährung kümmern, will sie Schülerfirmen für entsprechende Projekte gewinnen. &#8222;Bis zum 19. September können noch Konzepte eingereicht werden", sagte sie. Grotelüschen lobte zudem die gute Verbindung zwischen moderner Landwirtschaft und Tradition im Alten Land. Mit der Erweiterung des Obstbauversuchs- und Beratungszentrums in Jork seien die Weichen gut gestellt. </p>
<p align="left"><em>Fair und auf Augenhöhe</em></p>
<p align="left">Die Zukunft der Hansestadt Hamburg hatte der Wirtschaftsstaatsrat Peter Wenzel im Blick, als er mit der Airbuserweiterung und der Fahrrinnenvertiefung der Elbe zwei für die Region schwierige Themen ansprach. &#8222;Der Hafen ist der zweitgrößte Arbeitgeber in Niedersachsen", begründete er sein Engagement. Er baut darauf, weiter &#8222;fair und auf Augenhöhe" zu verhandeln. &#8222;Ihre Einwendungen haben dazu geführt, dass die Planungen überarbeitet wurden", sagte er. Jetzt müssten aber noch die letzten Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.</p>
<p align="left">Als Optimistin hofft Obstbäuerin Schuback, dass ihr Hof aus dem 16. Jahrhundert trotz dieser Entwicklung auch in Zukunft bewirtschaftet werden kann: &#8222;Es ist uns wichtig, das zu erhalten, was unsere Vorfahren aufgebaut haben."<br />
<em>Wiebke Molsen</em></p>]]></description>
					<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:04:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://landvolk.net/Agrarpolitik/Land-und-Forst/2010/09/1036/Apfelernte.php</guid>
											<category>Land und Forst</category><category>Land und Forst Archiv</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Apfelernte in der EU fällt kleiner aus]]></title>
					<link>http://landvolk.net/Presseservice/LPD-Meldungen/2010/09/1034/Apfelernte.php</link>
					<description><![CDATA[<p><strong>L P D -</strong> In der EU wird die Apfelernte in diesem Jahr wohl etwas kleiner ausfallen. Sowohl ungünstige Witterung als auch die so genannte &#8222;Alternanz&#8220;, das ist die Schwankung des Fruchtertrages in zweijährigem Rhythmus, haben die Mengenerwartungen in den meisten EU-Ländern gedämpft. In der gesamten Gemeinschaft wird mit einer Apfelernte von 9,8 Mio. Tonnen (t) gerechnet, das wären elf Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Allein zwei Drittel dieser Menge entfallen auf nur vier Länder mit der größten Apfelerzeugung in der EU. An der Spitze steht Italien mit einer voraussichtlichen Erntemenge von 2,17 Mio. t, das wären 3,2 Prozent weniger als 2009. Einen regelrechten Einbruch soll es in Polen geben, das bisher größter Erzeuger in der Gemeinschaft war. Mit 1,98 Mio. t dürfte dort die Apfelernte um ein knappes Viertel kleiner ausfallen als im vergangenen Jahr. Weniger stark ist der Rückgang in Frankreich, wo mit 1,58 Mio. t eine um nur 4,3 Prozent kleinere Ernte erwartet wird. Deutlich kleiner wird dagegen auch die deutsche Apfelernte geschätzt. Sie soll um 16,9 Prozent auf 0,89 Mio. t sinken.</p>
<p>Eine größere Apfelernte als im vergangenen Jahr wird lediglich in Spanien mit einem Plus von 7,4 Prozent, in Griechenland mit Plus 16,1 Prozent und in Lettland mit 53,8 Prozent mehr Äpfeln als im Vorjahr erwartet, alle anderen Länder haben ein Minus. Einen besonders großen Ernterückgang erwarten Belgien mit 27 Prozent weniger Äpfeln, Litauen mit einem Minus von 28,4 Prozent, Portugal mit knapp 30 Prozent weniger und die Slowakei mit einer um ein Drittel kleineren Ernte. Allerdings tragen diese Länder deutlich weniger zum Apfelaufkommen in der Gemeinschaft bei, so werden in Lettland als kleinstem Erzeuger lediglich 20.000 t Äpfel erwartet nach 13.000 t im vergangenen Jahr.</p>
<p>Für die deutschen Apfelerzeuger haben sich Spätfröste während der Blüte, Nässe im Mai und anschließende Hitze mit Trockenheit sehr nachteilig ausgewirkt. Das schlägt sich besonders in Deutschlands größtem geschlossenem Obstanbaugebiet, dem Alten Land, nieder. Dort werden in diesem Jahr lediglich 265.000 t Äpfel erwartet, 16 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Zwischen den Bundesländern gibt es zudem sehr große Unterschiede in der Ertragserwartung. Während in Baden-Württemberg beispielsweise mit 240 Dezitonnen (dt) je Hektar (ha) gerechnet wird, liegen die Erwartungen in Brandenburg nur bei 115,7 dt. Das wäre die kleinste Apfelernte seit 1992. (LPD 34/2010)</p>]]></description>
					<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:38:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://landvolk.net/Presseservice/LPD-Meldungen/2010/09/1034/Apfelernte.php</guid>
											<category>LPD Meldung</category><category>LPD Archiv</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Mais hat sich nach Regen gut erholt]]></title>
					<link>http://landvolk.net/Presseservice/LPD-Meldungen/2010/09/1034/Mais.php</link>
					<description><![CDATA[<p><strong>L P D -</strong> Für manche Maisanbauer ist der Entwicklungsstand der Pflanzen eine Überraschung: Die Reife ist nach einer Umfrage des Landvolkes Niedersachsen zum Teil deutlich weiter fortgeschritten, als nach dem bisherigen Witterungsverlauf anzunehmen war. Früh gesäte Bestände haben in den westlichen Landesteilen schon fast die optimale Erntereife für die Silierung erreicht. Damit könnte dort die Ernte früher als sonst beginnen. Überwiegend wird der Mais aber die Siloreife voraussichtlich zum normalen Zeitpunkt im letzten Septemberdrittel bis Anfang Oktober erreichen. Positiv überrascht sind die Bauern auch davon, wie sich der Mais nach dem Regen erholt hat. Schlechte Startbedingungen im kalten Mai und massive Wachstumsdepressionen durch die Trockenheit im Sommer hatten Befürchtungen über erhebliche Mindererträge aufkommen lassen. Auf die Niederschläge hat der Mais aber mit zügigem Massenwachstum reagiert, so dass ein Großteil der Bestände doch noch einen zumindest durchschnittlichen Ertrag erwarten lässt. Allerdings ist der Kolbenansatz mitunter unbefriedigend, vor allem auf leichten Standorten mit besonders schlechter Wasserversorgung. Weil in diesen Beständen kaum noch eine Nährstoffeinlagerung stattfindet, raten Experten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, mit der Ernte von solchem Mais nicht mehr lange zu zögern. Mit ihren wöchentlichen, auf Testflächen ermittelten Reifeprognosen geben sie auch Hilfestellung bei der Wahl des richtigen Erntetermins. Die Ergebnisse stehen im Internet unter www.lwk-niedersachsen.de. Silomais wird in Niedersachsen auf ungefähr 450.000 Hektar angebaut. (LPD 34/2010)</p>]]></description>
					<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:36:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://landvolk.net/Presseservice/LPD-Meldungen/2010/09/1034/Mais.php</guid>
											<category>LPD Meldung</category><category>LPD Archiv</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Kartoffelstärkefabriken starten so spät wie noch nie]]></title>
					<link>http://landvolk.net/Presseservice/LPD-Meldungen/2010/09/1034/Kartoffel.php</link>
					<description><![CDATA[<p><strong>L P D -</strong> So spät wie noch nie haben die niedersächsischen Kartoffelstärkefabriken erst jetzt mit der neuen Verarbeitungskampagne begonnen. Schuld daran ist nach einer Umfrage des Landvolkes Niedersachsen das kalte Frühjahr mit verzögerter Auspflanzung der Kartoffeln; später hatten die Kälte im Mai und die anschließende Trockenheit das Wachstum ins Stocken gebracht. Wo nicht beregnet werden konnte, erwarten die Bauern teils kräftige Ertragseinbußen. Dies könnte sich auch auf die Kampagnedauer der Stärkefabriken auswirken, wenn ihnen durch eine schlechtere Ernte weniger Kartoffeln zur Verfügung stehen. Erst jetzt nach dem Regen ist das Wachstum auf den Feldern wieder in Gang gekommen. Manche Bauern befürchten aber, dass dies auf Kosten der Stärkegehalte gehen könnte. Sie hoffen jetzt auf Sonne, die noch einmal Zuwachs bei den Inhaltsstoffen bringen soll. Schäden befürchten auch Anbauer im Emsland, deren Flächen durch Hochwasser überflutet sind. (LPD 34/2010)</p>]]></description>
					<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:34:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://landvolk.net/Presseservice/LPD-Meldungen/2010/09/1034/Kartoffel.php</guid>
											<category>LPD Meldung</category><category>LPD Archiv</category>
									</item>
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					<title><![CDATA[Agrarland Niedersachsen bei Intermessen stark präsent]]></title>
					<link>http://landvolk.net/Presseservice/LPD-Meldungen/2010/09/1034/Agrarland.php</link>
					<description><![CDATA[<p><strong>L P D -</strong> Starke Präsenz wird die niedersächsische Agrar- und Ernährungswirtschaft auf dem Trio der Frischemessen in Düsseldorf zeigen. Etwa 75 Aussteller aus dem Agrarland Niedersachsen werden nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes auf den Fachmessen InterMeat, InterMopro und InterCool in Düsseldorf ihr Sortiment präsentieren. Der Messeauftritt der Molkereien wird unter dem Motto &#8222;Kuh-le Kraftstoffe aus Niedersachsen&#8220; von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen organisiert. Für eine ganze Reihe Firmen aus den Segmenten Fleisch und Tiefkühlprodukte übernimmt die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft die Regie des Messeauftritts. Sie will auf den Intermessen die Online-Datenbank www.lebensmittel-aus-niedersachsen.de starten und damit auch den Exportservice für Unternehmen der niedersächsischen Ernährungsindustrie ausbauen.</p>
<p>Die Messe Düsseldorf hat als Schwerpunkt das Zukunftsthema Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility, kurz CSR, gewählt und widmet diesem Aspekt unter dem Thema &#8222;Tomorrow&#8217;s fresh world&#8220; eine Sonderschau. Daneben kommen Genuss und die Rückbesinnung auf Omas Küche nicht zu kurz, im Gegenzug aber gibt es für gesundheitsbewusste Verbraucher Functional Food oder auch Brain Food. Erstmals rückt eine Konferenz das Thema Halal-Food in den Mittelpunkt. Die Intermessen in Düsseldorf sind als reine Fachausstellung überwiegend für den europäischen Markt konzipiert und finden alle zwei Jahre im Wechsel mit der Anuga als Weltmesse der Ernährung in Köln statt. Vor zwei Jahren präsentierten in Düsseldorf annähernd 1.000 Aussteller ihre Neuheiten und Leitsortimente und zogen 70.000 Besucher aus 65 Ländern an. Für die Aussteller steht die Kontaktpflege mit Einkäufern aus Handel, Industrie, Gastronomie und Dienstleistungsunternehmen zu neuen Trends und Strategien im Mittelpunkt. Die Intermessen finden vom 12. bis 15. September auf dem Messegelände Düsseldorf statt, der Eintritt kostet an der Tageskasse 30 Euro. (LPD 34/2010)</p>]]></description>
					<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:28:00 +0200</pubDate>
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