gemeinsam stark

Landwirte mit Passanten im Gespräch

19. Januar 2019

Foto: Landvolk

Große Beteiligung und viele Gespräche: gab es bei der Veranstaltung „Dialog statt Protest“ in ganz Niedersachsen. Landwirte, Jungbauern und Landfrauen  suchten das Gespräch mit Verbraucherinnen und verbrauchern. Von Aurich bis Göttingen, von Nordhorn bis Braunschweig warben sie für Akzeptanz.

Bereits um kurz nach elf Uhr hatten die Akteure in der Braunschweiger Innenstadt rund 800 Informationszettel an die Frau beziehungsweise den Mann gebracht. Landesweit gingen am dreitten Januarwochenende die Mitglieder von 19 Landvolk-Kreisverbänden, den Landfrauen und den jungen Landwirten in die Städte, um die Botschaft „Wir machen Euch satt“ unters Volk zu bringen. Eine so große Beteiligung hatte es in den Jahren zuvor noch nicht gegeben.

Zum fünften Mal organisierten Landwirte und Landfrauen parallel zum Beginn der Grünen Woche in Berlin regionale Aktionen  in den Innenstädten, auf Wochenmärkten oder vor Lebensmittelgeschäften. Die Botschaft lautete: „Redet mit uns statt über uns!“ und „Wir machen Euch satt!“

Dabei waren die Angebote so vielfältig wie die Landwirtschaft selbst auch. In Bad Bederkesa informierte das Landvolk Wesermünde vor dem Edeka-Markt. Direkt im Verkaufsraum des Marktes in Barßel wandte sich das Landvolk Cloppenburg an Kunden. Die Wochenmärkte in Aurich, Stadthagen und Nordhorn hatte sich der LHV Ostfriesland und die Landvolk-Kreisverbände Weserbergland und Grafschaft Bentheim als Aktionsschwerpunkt ausgesucht. Im Ammerland gab es Klönschnack bei Tee in der Geschäftsstelle. Auch in den Innenstädten von Braunschweig, Hannover Osnabrück, Göttingen, Celle, Bremen und Oldenburg lockten die Landwirte mit ihren auffälligen Westen Passanten an.

Die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit vereinte Landwirte mit ganz unterschiedlichen Betriebszweigen und unterschiedlichen Alters. Doch nicht nur die Beteiligung der Landwirte war größer als in den Jahren zuvor, auch die Gesprächsbereitschaft der Verbrauchersteigt, wenngleich es manchmal etwas zäh anläuft. Aber unter dem Strich fällt das Fazit positiv auf. Es wurden gute Dialoge geführt, gerade auch mit kritischen Passanten. Die Aktion ist mittlerweile bekannt, dass zieht offenbart gezielt Interessenten zu kritischen Fragen an.

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