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Landvolk Niedersachsen - Landesbauernverband e.V.

Landvolk-Handlungsempfehlungen zum
„Tierschutzgerechten Umgang mit kranken und verletzten Tieren“

20.10.16 -

„Kranke und verletzte Tiere gibt es in der Natur, aber natürlich auch in der Nutztierhaltung, die das Ziel hat, gesunde Lebensmittel von gesunden Tieren zu liefern.

Unabhängig davon, ob Nutztiere in einem konventionellen oder ökologischen Haltungssystem gehalten werden, können Sie sich verletzen oder werden krank.

Der Tierhalter ist verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass das Wohlbefinden seiner Tiere durch tägliche Kontrollgänge fachkundig und sorgfältig in Augenschein genommen wird. Fallen dabei kranke und verletzte Tiere auf, muss unverzüglich geprüft werden, ob eine Absonderung in eine eigens dafür bestimmte Krankenbucht/-box mit anschließender Behandlung notwendig ist. Das kranke oder verletzte Tier unterliegt einer besonderen Versorgungspflicht: Der Tierhalter hat fortlaufend zu prüfen, ob eine Verbesserung oder Verschlechterung des Gesundheitsstatus erfolgt und entsprechend zu handeln.

Manche Krankheiten und Verletzungen der Tiere sind jedoch so schwerwiegend, dass eine Behandlung nicht Erfolg versprechend ist und eine Schlachtung rechtlich nicht mehr möglich oder praktikabel ist. Das weitere Leben dieser Tiere wäre mit zusätzlichen Schmerzen und Leiden verbunden. Das deutsche Tierschutzgesetz sieht in diesen Fällen einen vernünftigen Grund zur Nottötung jedes leidenden Tieres begründet. Dieser vernünftige Grund verlangt vom Tierhalter oder Tierarzt eine unverzügliche Handlung. Die Tötung eines Tieres ist gesetzlich vorgeschrieben, tierartspezifische Vorgehensweisen sind geregelt. Bilder, die dabei entstehen, sind sowohl für den Verbraucher als auch für den Tierhalter bedrückend.

Für Tierhalter gehört die besondere Verantwortung im Sinne des Tierschutzes zum Selbstverständnis. Als Landvolk Niedersachsen verurteilen wir jegliche Unterlassung der Sorgfaltspflicht durch den Tierhalter.“

ASP-Merkblätter für Saisonarbeitskräfte

04.06.18 -

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die ASP-Merkblätter für Saisonarbeitskräfte aktualisiert. Sie wurden im Layout überarbeitet und enthalten nun auch die jeweiligen Nationalfarben und Piktogramme zur Veranschaulichung des Kerninhaltes.

In Anbetracht der neu aufgetretenen Fälle in der Tschechischen Republik, Ungarn und der weiten geographischen Verbreitung der gemeldeten Ausbrüche auf dem Territorium der Russischen Föderation, Ukraine, Litauen, Polen, Lettland und Estland bei Haus- und Wildschweinen wird das Risiko einer Einschleppung der ASP nach Deutschland durch Fahrzeug- und Personenverkehr nach wie vor als hoch bewertet, besonders im Hinblick auf einen Eintrag in die deutsche Wildschweinpopulation.
 
Der Sprung der ASP über eine größere Entfernung in die Tschechische Republik und nach Ungarn erhöht das Risiko einer Einschleppung nach Deutschland. Insbesondere stellen Saisonarbeitskräfte sowie Kraftfahrer des Schwerlastverkehrs aus den betroffenen Ländern, die Lebensmittel aus ihrer Heimat mitbringen, eine besondere Gefahr für den Eintrag der ASP dar.

Die überarbeiteten ASP-Merkblätter für die Verteilung in geeigneter Form an die entsprechenden Personenkreise:

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - deutsch

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - armenisch

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - aserbaidschan

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - bulgarisch

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - englisch

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - georgisch

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - lettisch

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - litauisch

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - polnisch

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - rumänisch

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - russisch

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - tschechisch

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - ukrainisch

ASP-Merkblatt Saisonarbeitskräfte - ungarisch

 

Afrikanische Schweinepest
- Empfehlungen für Landwirte und Jäger

12.04.18 -

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine hoch ansteckende, anzeigepflichtige Viruserkrankung mit seuchenhaftem Verlauf, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt. Ein Ausbruch der Seuche hätte enoerme wirtschaftliche Schäden zur Folge. Weggeworfene Lebensmittel, die mit dem Erreger infiziert sind, bilden ein großes Übertragungsrisiko.

Zur Vermeidung von ASP hat das Landvolk Niedersachsen gemeinsam mit der Landesjägerschaft Niedersachsens Empfehlungen herausgegeben.

Handlungsempfehlungen zur Vermeidung
der Schlachtung von tragenden Rindern

05.10.17 -

Ab dem 01. September 2017 ist es nach dem Tiererzeugnisse-Handels-Verbotsgesetz (TierErzHaVerbG) verboten, tragende Rinder, die sich im letzten Drittel der Trächtigkeit befinden, zu schlachten bzw. zur Schlachtung abzugeben.

Das Landvolk Niedersachsen hat dazu gemeinsam mit der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen Handlungsempfehlungen für die Landwirtschaft herausgegeben.

Informationen zur Nachhaltigkeitsverordnung

17.04.18 -

Biomasse für die Biokraftstoffproduktion muss der Nachhaltigkeitsverordnung entsprechen. Die Einhaltung der Nachhaltigkeitsvorgaben wird durch ein Zertifizierungssystem sichergestellt.

Wir konnten es erreichen, dass die Landwirte sich – im Gegensatz zum Handel – nicht zertifizieren lassen müssen. Stattdessen ist eine Selbsterklärung abzugeben.

Einen Vordruck der Selbsterklärung finden Sie hier.

Weitere Informationen stehen unter www.redcert.org bereit.

Nachhaltigkeit zeigen - NaLa nutzen

22.11.16 -

Landwirte werden zunehmend mit Nachhaltigkeitsforderungen konfrontiert. Das Landvolk Niedersachsen hat dazu mit den Partnern im Grünen Zentrum, u.a. der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und den Beratungsringen, bereits im Sommer 2015 einen Nachhaltigkeitscheck vorgelegt. Unter dem Namen NaLa-Version 1.1  wurde er jetzt aktualisiert. Landwirte können mit NaLa ihre gesamtbetriebliche Nachhaltigkeit checken und dokumentieren und den Nachhaltigkeitsanforderungen von Verbrauchern, Handel und Politik zuvorkommen. Nachfolgend finden Sie eine Demoversion, sollte diese Ihr Interesse geweckt haben, können Sie sich im Mitgliederbereich mit Ihrer Mitgliedsnummer einloggen und die Vollversion herunterladen.

Auslöser der Aktion ist der Drang zur nachhaltigen Erzeugung, Vermarktung und Verarbeitung in allen relevanten Wertschöpfungsketten. Jeder definiert allerdings Nachhaltigkeit anders, auf die Landwirte könnten in Zukunft recht unterschiedliche Anforderungen ihrer Marktpartner zukommen. Im Extrem werden Checklisten für jeden Betriebszweig gefordert oder Doppelanfragen treten auf, so die Auffassung der Initiatoren des Systems. Der Nachhaltigkeitscheck hingegen erfasst den gesamten Betrieb.

Allgemeine Verkaufs- und Lieferbedingungen für Saatgut (AVLB)

11.02.13 -

Mit der Wirkung zum 1. Januar 2013 sind die Allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen für Saatgut mit Ausnahme von Pflanzkartoffeln und Saatgut (AVLB) erschienen. Somit ist die Fassung vom Februar 2003 ungültig.

Die AVLB stellen eine Branchenvereinbarung dar und bilden die Grundlage des Saatguthandels zwischen Verkäufer und Käufer.

Maßnahmen für den hygienischen Umgang mit
Getreide, Ölsaaten und Leguminosen

19.05.15 -

Das von Branchenverbänden entwickelte Merkblatt „Maßnahmen für den sicheren Umgang mit Getreide, Ölsaaten und Leguminosen“ bewährt sich seit Jahren. Im Merkblatt sind die wichtigsten Schritte zur Sicherstellung einer hochwertigen Getreide-, Ölsaaten- und Leguminosenqualität zusammengefasst. Für Verarbeitungsprodukte gelten weitergehende Vorschriften.

Es wird in der Praxis als wichtiges Informationsmedium geschätzt und eingesetzt. Das Merkblatt enthält hilfreiche Hinweise zum Anbau, zum sicheren Transport sowie zur Lagerung pflanzlicher Erzeugnisse. 

Die beteiligten Verbände der Getreide- und Ölsaatenwirtschaft – Deutscher Raiffeisenverband, Deutscher Bauernverband, Deutscher Verband Tiernahrung, Deutscher Mälzerbund, Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft, Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung, Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen, Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland und der Verband Deutscher Mühlen – haben das Merkblatt kritisch geprüft und in diesem Jahr unverändert aufgelegt.

Feststellung der Versicherungspflicht polnischer Saisonarbeitnehmer

20.01.11 -

Für jede osteuropäischen Saison-AK brauchen Arbeitgeber einen vollständig ausgefüllten „Fragebogen zur Versicherungspflicht/ Versicherungsfreiheit“ in ihren Lohnunterlagen.

Die Download-Datei enthält den Fragebogen zur Feststellung der Versicherungspflicht/Versicherungsfreiheit in deutscher und polnischer Sprache.