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Sommerblumen, die Menschen und Insekten erfreuen

24. April 2019

Bildnachweis: GMH/Kientzler

L P D - Gartenfreunde werden ungeduldig: Hornveilchen, Primeln und andere Frühjahrsblüher haben zwar noch Saison, in Gärtnereien und Blumenmärkten locken nun aber die Sommerblumen. Das Sortiment der Beet- und Balkonpflanzen hält neben altbekanntem wie Geranien, Margeriten oder Fuchsien nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes einige Neuheiten und natürlich die Pflanzen des Jahres parat. Für den Norden haben die Gärtner der „Beerenschnute“ diesen Titel verliehen. Die zweifarbigen Blüten des Elfenspiegels in kräftigen Vanillegelb und beerigem Violett sehen aus wie Kussmünder, duften nach Amaretto-Gebäck und erfreuen auch Insekten. Die Pflanze wächst buschig und wird etwa 30 Zentimeter hoch, sie macht mit anderen Sommerblumen und Stauden im Beet viel her und kommt noch besser in Kübeln und Balkonkästen zur Geltung. Die Berliner und Brandenburger Gärtner haben die Bidens-Sorte mit dem klangvollen Namen „Golden Empire“ zur Pflanze des Jahres gekürt. Ihre goldgelben Blüten leuchten schon von Weitem und ziehen Menschen wie Insekten gleichermaßen an. Die Sorte verspricht viele Eigenschaften, die Gartenfreunde schätzen: Sie sieht mit ihrem starken Kontrast von Blatt und Blüte umwerfend aus und ist ein echter Hingucker.

Diese und viele andere Pflanzen warten jetzt in den Gewächshäusern der Gärtnereien auf ihren großen Auftritt. Noch müssen die letzten Frostnächte abgewartet werden, dann steht der Bepflanzung von Kübeln, Terrassen und Beeten nichts mehr im Wege. Die Gartenbaubetriebe haben mehr Jungpflanzen herangezogen als im Vorjahr, hat die AMI bei Umfragen recherchiert. In diesem Segment ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr absehbar. Ähnlich wie Land- und Forstwirte wurden die Gärtnereien im vergangenen Sommer stark durch die enorme Hitze und ausgeprägte Trockenheit beeinträchtigt. Sie berichten in Umfragen von einem höheren finanziellem sowie auch zeitlichem Aufwand für Bewässerung oder Schattierung in den Gewächshäusern. (LPD 31/2019)

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