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Pferdezügel meist in weiblicher Hand

02. Mai 2019

Foto: pixabay

L P D - Ein Blick in Reitvereine und auf Turnierplätze lässt keinen Zweifel aufkommen: Für viele Mädchen und junge Frauen liegt das Glück der Erde auf dem Rücken eines Pferdes. Drei von vier organisierten Reitern tragen einen weiblichen Vornamen. Die Pferdezügel liegen meist in weiblicher Hand, teilt der Landvolk-Pressedienst mit und bezieht sich auf eine Statistik der Deutschen Reiterlichen Vereinigung in Warendorf. 686.747 Mitglieder meldeten die Landesverbände für den Reitsport ihrer Dachorganisation für das Jahr 2018, darunter waren 540.690 weiblich. In Niedersachsen gibt es zwei Landesverbände mit zusammen fast 130.000 Mitgliedern. Damit kommt fast jeder fünfte Reiter oder besser jede fünfte Reiterin bundesweit aus dem Pferdeland Niedersachsen. 82.896 Mitglieder, darunter knapp 65.000 Frauen, meldete der Pferdesportverband Hannover, der Schwesterverband in Oldenburg brachte es auf 46.369 Mitglieder, darunter 36.123 Frauen. Einen Rückgang gab es bei den Turnieren, den sportlichen Ereignissen der Reiterverbände. Insgesamt wurden 2018 auf 3.575 Turnieren 68.001 Prüfungen angeboten und rund 1,38 Millionen Starts gezählt, im Jahr zuvor wurden bundesweit 3.619 Turniere mit 69.482 Prüfungen registriert. Unbesehen von diesen sportlich ambitionierten Ereignissen genießen Freizeitreiter gerade in der jetzigen Jahreszeit einen Ausritt in die Natur mit ihrem vierbeinigen Freund. Land- und Forstwirte bitten dabei um Rücksicht auf land- und forstwirtschaftliche Kulturen. Im Umfeld der Dörfer sind viele Reitwege ausgewiesen und speziell gekennzeichnet und erlauben Reiter und Pferd ungetrübtes Vergnügen beim Ausritt. (LPD 33/2019)

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