Weniger Kälberausfuhren in die Niederlande

Info: Milch/Rind

(AMI) – Handelsbeschränkungen im Zuge der Restriktionen um die Blauzungenkrankheit und BHV1 treffen den Kälberhandel spürbar. Die verschärften Regeln zur Verbringung von Rindern aus den Restriktionsgebieten treffen sowohl Erzeuger und Händler hart. Im September und Oktober erzielten Milchviehhalter bundesweit für männliche schwarzbunte Kälber der HF-Zuchtrichtung nur noch rund 50 EUR/Tier. In nur 8 Wochen (vom Sommer an) haben sich die Erlöse auf ein neues Rekordtief halbiert. Kürzlich haben sich die Kurse auf zuletzt knapp 60 Euro erholt. Ein Hauptgrund für den Preisverfall sind die rückläufigen Ausfuhren in die Niederlande, zudem dort günstige Offerten aus Irland die Erlösmöglichkeiten für deutsche Tiere zusätzlich begrenzen.