Der politische Druck reißt nicht ab – Insektenschutzprogramm

Foto: Conrad/HOL

3.2.2021 Kreislandvolkverband Oldenburg

Sehr geehrte Mitglieder,
liebe Landwirtsfamilien,
der politische Druck reißt nicht ab – am 10. Februar 2021 soll nun im Bundeskabinett mit Biegen und Brechen das von der Bundesregierung geplante Insektenschutzprogramm beschlossen werden.
Um auf Ihre eigene davon ausgehende betriebliche und familiäre Betroffenheit aufmerksam zu machen, möchten wir Sie ausdrücklich bitten, kurzfristig einen Protestbriefes an die Bundeskanzlerin, das Bundeskanzleramt und an die hier gewählten Abgeordneten zu schreiben.
Wir haben dieses Schreiben bereits weitestgehend vorbereitet – Sie finden es auf unserer Homepage www.kreislandvolkverband-oldenburg.de unter „Aktuelles“. Sie können es beliebig abwandeln oder ergänzen.
Das Kartenmaterial, auf dem die NSG und FFH Gebiete dargestellt sind, kann unter folgendem Link eingesehen werden: https://urls.niedersachsen.de/26tn

Zum Verändern auf „Natur“ gehen und unter Schutzgebiete „NAGGBNatSchG“ die NSG ein- oder ausschalten. Die FFH-Gebiete sind unter „Natura 2000“ zu finden. Wenn man die Gebiete beide ausgewählt hat, kann man weiter unten unter „Dargestellte Karten“ auch ein- und ausschalten. Zusätzlich kann man dort die Transparenz einstellen, dann sieht man auch was unter der Karte ist.

Das Schreiben kann entweder per E-Mail an poststelle@bk.bund.de versendet werden oder direkt über das Kontaktformular des Bundeskanzleramts auf dessen Internetseite https://m.bundeskanzlerin.de/bkinm-de/kontakt übermittelt werden.

Folgendes geplantes Maßnahmenpaket des DBV ist vorgesehen und braucht Ihre Unterstützung:

  1. Klassische Lobbyarbeit, u.a. gemeinsamer Brief der Landesbauernpräsidenten inkl. auch besonders betroffener Kreisvorsitzenden ans Kanzleramt
  2. Pressegespräch des DBV am 3. Feb. vor der Hauptstadtpresse
  3. Social-Media-Kampagne von DBV, LBV‘s und Agrarbloggern;
    Gerne können hierfür folgende Hashtags genutzt werden:

unerhört #niedersächsischerweg #wirmachengemeinsamartenschutz

nurmituns #eurelandwirte #kooperationstattverbote #landvolkoldenburg

  • Aktionen in Berlin – dazu folgender Sachstand:
    Kurzfristig (noch in dieser Woche) findet eine Aktion von Präsident Ruckwied, einigen Landesbauernpräsidenten (auch Holger Hennies) sowie weiteren Akteuren vor dem Kanzleramt in Berlin statt. Hinzu sollen auch einige Schlepper/Plakate mit Kernbotschaften zum Einsatz kommen. Die Präsidenten geben vor der Kulisse des Kanzleramts ihre Statements in Form von Videobotschaften ab, die auch in die Social-Media-Kampagne (Punkt 3) einfließen. Darüber hinaus sollen bundesweit Statements von „betroffenen Bauern“ gesammelt werden. Hier sind auch die gut vernetzten „Agrarblogger“ mit im Boot.

Für Montag, den 8. Februar soll ein „politischer Appell“ von DBV, LBV´s, DRV, Waldbesitzern und zahlreichen weiteren Institutionen formuliert werden. Er wird dann am Abend oder am frühen Morgen des 9. Februar überreicht. Am Mittwoch, dem 10. Februar findet dann die entscheidende Sitzung des Kabinetts statt. Die Kernbotschaften und Inhalte werden noch formuliert, im Mittelpunkt stehen aber folgende Punkte:

Die Bundesregierung zerstört gute Regelungen im Umweltschutz in Nds., B-W und Bayern, die von Landwirten, der Politik und den führenden Naturschutzverbänden gemeinsam und einvernehmlich in vielen Stunden erarbeitet wurden.

Insektenschutz geht nur mit den Landwirten.

Es gibt Lösungen, welche Insekten schützen, ohne die Existenz von landwirtschaftlichen Betrieben zu vernichten.


Daraus ergibt sich zwangsläufig die Forderung: Reset des Insektenschutzpakets!!

Mit freundlichen Grüßen,

Detlef Kreye

Bernhard Wolff