Schwanzbeißen, Ohrrandnekrosen und Kupierverzicht

Tierhalter benötigen verlässliche Strategien - Foto: Landvolk
Foto: Landvolk

Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis


11.03.2020 um 09:30 Uhr im Gasthaus Sextro (Oythe 21, 49377 Vechta)

Programm

  • 09:30 Uhr Begrüßung

    Dr. Johannes Wilking, Vorsitzender Kreislandvolkverband Vechta e.V.
  • 09:40 Uhr Nationaler Aktionsplan Kupierverzicht – Umsetzung in Niedersachsen

    Heiko Janssen, Landwirtschaftskammer Niedersachsen
  • 10:40 Uhr Entzündungs-und Nekrosesyndrom beim Schwein – Erkenntnisse aus der Wissenschaft

    Dr. Gerald Reiner, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 11:40 Uhr: Schwanzbeißen und Ohrrandnekrosen in der Praxis

    Dr. Philipp Ellert, Tierarztpraxis WEK Visbek
  • 12:40 Uhr – Ende der Veranstaltung

Moderation: Dr. Karl-Heinz Tölle, ISN-Projekt GmbH / Nationales Wissensnetzwerk Kupierverzicht

Seit dem 01. September müssen Tierhalter eine Erklärung zum Kupierverzicht gegenüber dem Veterinäramt abgegeben haben. Hintergrund dieser Vorschrift ist der geplante und fest vorgesehene Ausstieg aus dem Kupieren der Schwänze. Die Anforderungen des Gesetzgebers und die Umsetzung in Niedersachsen kennt wohl niemand so gut wie Heiko Janssen von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und kann gerade deshalb darüber berichten.

In der Ursachenforschung zum sogenannten Schwanzbeißen hat Professor Gerald Reiner von der Klinik für Schweine an der Justus –Liebig-Universität Gießen in verschiedenen Studien viele neue und wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Auch in der täglichen tierärztlichen Arbeit im Stall sind wirksame Strategien entstanden, über die Dr. Philipp Ellert von der Tierarztpraxis WEK Visbek informieren wird.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter anmeldung@klv-vechta.de
oder per Fax unter 04441 9237 199

Das Anmeldeformular finden Sie hier

Die Veranstaltung ist Teil des Nationalen Wissensnetzwerk Kupierverzicht. Das „Nationale Wissensnetzwerk Kupierverzicht“ ist ein Projekt im Rahmen der „Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz“ in der Projektphase „Wissen Dialog Praxis“. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.