L P D – Wird Niedersachsen seine Agrar-Führungsposition halten? Wie wird sich der Markt entwickeln? Werden andere Regionen für Junglandwirte attraktiver? Diese Fragen werden beim Junglandwirtetag am 19. Februar ab 9.30 Uhr in der Stadthalle Gifhorn diskutiert. Denn die Globalisierung hat die Landwirtschaft längst erreicht. Zudem fordert die Gesellschaft tiefgreifende Veränderungen, die die Junglandwirte ernstnehmen. „Die Landespolitik reagiert darauf jedoch mit Vorgaben, die eher ideologisch als wissenschaftlich basiert sind“, sagt Eric Brenneke, Vorsitzender der Junglandwirte Niedersachsen. Die Landwirtschaft brauche Rahmenbedingungen, die ihr ermöglichen, den Spagat zwischen Gesellschaft und Markt zu meistern. Als Gastredner wird Bundesagrarminister Christian Schmidt seine Vorstellungen von der Landwirtschaft der Zukunft verdeutlichen. Anschließend hält Prof. Dr. Folkhard Isermeyer vom Johann Heinrich von Thünen-Institut in Braunschweig einen Vortrag mit dem Titel „Perspektiven für Ackerbau und Nutztierhaltung – global, national, regional“. Seinen landwirtschaftlichen Betrieb im Ausland wird Hendrik Bührke aus Dedelstorf vorstellen. Der Tagungsbeitrag beträgt fünf Euro inklusive Imbiss. Weitere Informationen stehen unter www.junglandwirte-niedersachsen.de bereit. (LPD 7/2015)




