L P D – „Der Regenwurm ist mein bester
Mitarbeiter“ – und diesem Mitarbeiter will Landwirt Felix von Horn aus Twieflingen
im Landkreis Helmstedt ein möglichst ungestörtes Arbeitsumfeld bieten. „Es gilt,
den Boden so wenig wie möglich zu bearbeiten“, formuliert von Horn sein Ziel in
der neuen Videoreportage des Deutschen Bauernverbandes. Der Niedersachse lässt
seinen Acker lieber von Regenwürmern und Zwischenfrüchten umgraben, statt ihn
zu pflügen. Phacelia, Erbsen und Wicken speichern zudem wertvolle Nährstoffe
und helfen dabei, Dünger einzusparen. „Ich möchte die Qualität meiner Arbeit
immer weiter verbessern“, sagt von Horn. Auch das Überprüfen des Luftdrucks
gehört für ihn dazu, um den Boden zu schonen. Dass die von ihm favorisierte
pfluglose Bodenbearbeitung nur mit dem Einsatz von Herbiziden gelingt, sei zwar
ein Minuspunkt, werde jedoch von den Vorteilen wie Bodenschonung,
Treibstoffeinsparung und Erosionsschutz wieder aufgewogen.
Der Filmbeitrag ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit
des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und bereits der vierte Bericht dieser Art.
Die Reportagen belegen die hohe Verantwortlichkeit, mit der Bauern ihre
Betriebe und Flächen bewirtschaften und sind unter anderem zu finden unter www.landvolk.net.
Der Bauernverband möchte mit der Darstellung aus dem Blickwinkel der Landwirte
zu einer sachlichen und fairen Diskussion beitragen. Seiner Meinung nach findet
die fachkundige Meinung von Landwirten zu selten Gehör und wird häufig
übergangen. Ganz aktuell will der deutsche Bauernverband die EU-Kommissare für
Umwelt und Gesundheit, Janez Potocnik und Tonio Borg, mit der Postkartenaktion
„Pflanzen ernähren und schützen!“ auf die Düngung und den Schutz der
Kulturpflanzen als Grundpfeiler der nachhaltigen Landwirtschaft hinweisen.Weitere Informationen dazu unter www.meine-bauernfamilie.de. (LPD 88/2013)




