Rekordteilnehmerzahl an 72 Stunden-Aktion

72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend
Vom 11. – 14. Mai werden Jugendliche und junge Erwachsene nach vier Jahren wieder eine Aufgabe für ihr Dorf stemmen Foto: NLJ

128 Landjugendgruppen haben sich für das gemeinnützige Projekt angemeldet

L P D„Ich habe die Schirmherrschaft nicht übernommen, um Euch ein gutes Vorbild zu sein, sondern weil ihr mir ein Vorbild seid“, bringt Timm „Doppel-M“ Busche, Radio-Moderator von Antenne Niedersachsen, seine Begeisterung für die 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend auf den Punkt. Vom 11. bis 14. Mai werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach vier Jahren wieder eine Aufgabe für ihr Dorf stemmen, deren Inhalt ihnen erst am Donnerstagabend um 18 Uhr übergeben wird. Dann haben sie genau 72 Stunden Zeit ihre Kreativität, ihr Organisationstalent und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen.

Unter dem Motto „Unsere Zeit ist jetzt!“ haben sich niedersachsenweit 128 Landjugendgruppen für das gemeinnützige Projekt angemeldet und warten gespannt auf ihre Aufgaben. „Das sind mehr als die Hälfte aller niedersächsischen Ortsgruppen und ist ein neuer Rekord“, freut sich NLJ-Vorsitzende Erja Söhl über die große Motivation der Landjugendlichen. Im Jahr 2019 hatten 111 Gruppen teilgenommen. Die Aufträge umfassen die Bereiche Dorferneuerung, Kulturpflege, Bildung und Naturschutz und reichen von der Herstellung von Sitzbänken über die Renovierung von Gemeinschaftsräumen bis hin zur Gestaltung von Kinderspielplätzen und Landschaftsparks.

Mit der 72-Stunden-Aktion will die Niedersächsische Landjugend den Zusammenhalt in den Dörfern fördern und die gesellschaftliche Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement demonstrieren. „Die NLJ gibt jungen Menschen damit eine ganz konkrete Möglichkeit, sich in ihrem Dorf zu engagieren und die Lebensbedingungen auf dem Land aktiv mitzugestalten“, sagt Söhl. Dabei arbeiten die Landjugendgruppen Hand in Hand mit Gemeinderäten, Heimatvereinen, Kindergärten, Kirchen, Freiwilliger Feuerwehr, Förstern und vielen anderen Helferinnen und Helfern zusammen. Durch die gemeinsame Umsetzung der Aufgaben werde ein bleibender Wert für das Dorf geschaffen und gleichzeitig der Zusammenhalt im Dorf nachhaltig gestärkt – über Generations- und Vereinsgrenzen hinaus. (LPD 35/2023)

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