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Neueste Artikel

Landvolk-Präsident Dr. Holger Hennies

Keine Rolle rückwärts bei den „roten Gebieten“

L P D„Wenn Betriebe mit pauschalen Auflagen bestraft werden, obwohl sie ihre Kulturen ordnungsgemäß düngen, dann läuft gewaltig etwas schief“, sagt Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies zur jetzt von der EU-Kommission geforderten Änderungen im deutschen Düngerecht zur Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie. Hennies warnt: „Bei der Abgrenzung von Flächen, auf denen Landwirte ihre Nutzpflanzen nicht optimal mit Nährstoffen versorgen dürfen, darf das Verursacherprinzip im Gewässerschutz nicht aufgegeben werden. Wir fordern die Berücksichtigung unserer landwirtschaftlichen Daten, und zwar ganz im Sinne des Gewässerschutzes. Die Landesregierung muss außerdem weiter an einem lückenlosen Messstellennetz arbeiten, damit nicht zu Unrecht große Teile des Landes wieder als nitratbelastete ‚rote Gebiete‘ eingestuft werden.“

24. Januar 2022
Zwischewnfrucht

Auch im Winter ist auf dem Acker was los

L P D – „Die Bestände sind top und sehen sehr gut aus. Winterweizen, -gerste und -raps sind sehr gut aufgelaufen. Das stimmt froh. Jetzt darf es nur keinen harten Frost ohne schützende Schneedecke geben. Das wäre nicht so gut für die Pflanzen“, zeigt sich der Vorsitzende des Ausschusses Pflanzen im Landvolk Niedersachsen, Karl-Friedrich Meyer, zuversichtlich. Der bislang milde Winter hat die sogenannten Winterungen auf Niedersachsens Ackern in eine gute Startposition gebracht, und auch die Zwischenfrüchte sorgen für eine gute Vorbereitung des Bodens für die kommende Aussaat im Frühjahr von Mais und Zuckerrübe, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

24. Januar 2022
Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers

Wie ist die Zukunft von Wolf und Weidetierhaltung?

L P D – „Es ist Zeit, die verhärteten Fronten aufzubrechen. Keiner will den Wolf ausrotten, keiner will, dass die Weidetierhaltung in Deutschland aufgegeben wird. Es geht nur miteinander, und dafür brauchen wir verbindliche Regeln und Vorgaben, wie es ein aktives Wolfsmanagement hergeben würde“, erklärt Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers. Mit politischen Schuldzuweisungen – je nach Regierungszusammensetzung – sei weder den Weidetierhaltern noch dem Artenschutz, sprich den Wölfen, geholfen.

24. Januar 2022

ASP rückt bedrohlich nah an Niedersachsen heran

L P DBedrohlich nah rückt die Afrikanische Schweinepest (ASP) an Niedersachsen heran. Nur noch 35 Kilometer entfernt lag der jüngste Fundort eines Wildschweines mit positivem Befund nordöstlich der Grenze des Landkreises Lüchow-Dannenberg. Im Fall eines ASP-Ausbruchs bei Wild- und Hausschweinen wäre Niedersachsen von Restriktionszonen betroffen, die das Verbringen und die Vermarktung von Schweinen bzw. deren Produkten erheblich behindern würden. Entsprechend groß sind die Sorgen bei den Betrieben. „Schon jetzt brauchen wir verbindliche Zusagen durch die Schlachtbranche und den Lebensmitteleinzelhandel, damit im Seuchenfall die Vermarktung von sicheren Lebensmitteln gewährleistet ist“, forderte Jochen Oestmann, Schweinemäster und Mitglied im Veredelungsausschuss des Landvolks Niedersachsen, in der jüngsten Sitzung des Gremiums diese Woche.

20. Januar 2022
Schweine im Schlachthof

Corona ist „Gift“ im übervollen Schweinemarkt

L P D – Die jüngsten Auswirkungen der explosionsartig steigenden Corona- Erkrankungen belasten die gesamte Fleischbranche, da momentan in allen Bereichen Personal fehlt, sagt Dr. Albert Hortmann-Scholten, Bereichsleiter bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Obwohl deutsche Mäster deutlich weniger Tiere erzeugen, sei der Markt momentan nicht in der Lage, das Angebot vollständig zeitnah aufzunehmen. „Die Omikron Variante ist Gift für den ohnehin schon übervollen Schweinemarkt“, so der Experte in seinen Ausführungen vor dem Veredelungsausschuss des Landvolks Niedersachsen. Seiner Einschätzung nach besteht auch für die Zukunft wenig Optimismus für die leidgeprüften Schweinemäster und Ferkelerzeuger.

20. Januar 2022
Spargelanbau Erntehelfer

Spargelbauern sehen schwierige kommende Saison

„Corona wird uns auch dieses Jahr weiter erhalten bleiben. Deshalb müssen wir Spargel- und Beerenanbauer gut informiert sein, um einigermaßen die kommende Saison zu meistern. Das gilt vor allem für arbeits- und sozialrechtliche Auflagen unserer Saisonarbeitskräfte“, erklärt der Vorsitzende der Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer, Fred Eickhorst, auf Nachfrage des Landvolk-Pressedienstes und lädt seine Kollegen des Sonderkulturanbaus zu einem Fachseminar am 2. Februar 2022 ein.

20. Januar 2022