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Neueste Artikel

Winterdienst: „Erst räumen, dann streuen“

L P D – Nachts Schneefall, früh morgens Räumdienst und tagsüber freie Straßen – so sieht der ideale Wintertag für Maximilian Grass aus. Der 26-jährige Lohnunternehmer aus Burgwedel in der Region Hannover ist seit Weihnachten mit fünf Mitarbeitern auf Treckern mit Räumschild und Salzstreuer im Dauereinsatz. Zusätzlich halten drei Mitarbeiter die Fußwege per Hand frei. „Es ist zwar mehr Schnee als in den Vorjahren, mit guter Vorbereitung lässt sich das aber bewältigen“, fasst er die Situation zusammen. Drei bis vier verschiedene Wetterberichte und der Blick in den hundertjährigen Kalender helfen ihm bei der Planung. „Mit den Jahren bekommt man ein Gefühl dafür, wie viel Salz eingesetzt werden muss“, lautet seine Erfahrung. Der wichtigste Grundsatz dabei: „Erst räumen, dann streuen.“ Alles andere sei Salzverschwendung.

12. Januar 2026

Zuckermarkt weiter unter Druck

L P D – Nach mehreren guten Jahren ist der Zuckermarkt aktuell deutlich unter Druck geraten. Die Preise sind massiv gefallen – verursacht durch hohe Erträge im vergangenen und laufenden Jahr, die den Markt mit großen Zuckermengen versorgen. Ein Ende ist derzeit nicht erkennbar. Welche Folgen das für Zuckerrübenanbauer hat und welche politischen Entscheidungen den Markt zusätzlich beeinflussen, das steht im Mittelpunkt der neuen Landvolk-Podcastfolge. Zu Gast bei Moderatorin Wibke Langehenke sind Eckhard Hinrichs, Verbandsvorsitzender des Dachverbands Norddeutscher Zuckerrübenanbauer (DNZ), und Dr. Heinrich-Hubertus Helmke, Geschäftsführer des DNZ.

12. Januar 2026
Konrad Westphale

Viel Ernte, wenig Erlös: Getreidemärkte unter Druck

L P D – Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais, Reis, Hirse oder Dinkel – Getreide gehört vor allem nach der Weiterverarbeitung zu Brot, Brötchen, Kuchen und Nudeln weltweit zu den wichtigsten Lebensmitteln und bildet die Futtergrundlage vieler Tierarten. Im Wirtschaftsjahr 2024/25 wurden rund 23 Prozent der in Deutschland verfügbaren Getreidemenge für Nahrungszwecke verwendet, gut 20 Prozent für die industrielle oder energetische Nutzung, Saatgut und Verluste lagen bei 6,4 Prozent und 50 Prozent entfielen auf Futterzwecke. Das sind rund sechs Prozent weniger als 2023/24, beruft der Landvolk-Pressedienst sich auf Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft. Der Selbstversorgungsgrad lag bei knapp 100 Prozent.

8. Januar 2026
Tag des offenen Hofes

Landwirtschaft am „Tag des offenen Hofes“ hautnah erleben

L P D – Landwirtschaft erklären und zeigen, statt nur über sie zu reden – genau darum geht es beim „Tag des offenen Hofes“ in Niedersachsen. Am 7. Juni ist es wieder so weit: Zum 18. Mal laden Niedersachsens Landwirtinnen und Landwirte die Bevölkerung ein, moderne Landwirtschaft aus nächster Nähe zu erleben. Erfahrungsgemäß werden Hunderte, mancherorts sogar tausende Besucherinnen und Besucher erwartet – Familien, Nachbarn und alle, die wissen wollen, wie Landwirtschaft heute wirklich funktioniert.

8. Januar 2026
Foto: Messe Berlin

100 Jahre Grüne Woche: Landwirtschaftsmesse feiert Jubiläum

L P D – Tradition und Aufbruch – kaum eine Veranstaltung bringt diese beiden Pole so konsequent zusammen wie die Grüne Woche. Was 1926 als regionale Warenbörse im Berlin der Goldenen Zwanziger begann, ist heute die weltweit größte Verbrauchermesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Zum 100-jährigen Jubiläum und zur 90. Ausgabe der Messe wird vom 16. bis 25. Januar 2026 erneut deutlich: Die Landwirtschaft ist nicht nur Teil der Geschichte, sondern ein zentraler Akteur für die Zukunft.

8. Januar 2026
Dr. Holger Hennies

Starke GAP muss Fundament für Landwirtschaft sein

L P DZum Jahresbeginn richtet sich der Blick der Landwirtschaft nach vorn – und mit Sorge nach Brüssel. Aus Sicht des Landvolks entscheidet sich in den kommenden Monaten, ob die deutsche und europäische Landwirtschaft auch nach 2027 eine tragfähige Zukunft hat. Europa steht unter Druck: geopolitische Krisen, steigende Kosten, Klimawandel und der Verlust landwirtschaftlicher Flächen treffen auf die Verantwortung, einen substantiellen Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherung zu leisten. Für das Landvolk ist klar: Ohne eine zukunftsfähige und finanziell gut ausgestattete Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist diese Aufgabe nicht zu stemmen.

5. Januar 2026