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Sojaanbau: Wie die Bohne Niedersachsen erobert

L P D – Der Klimawandel machts möglich: In Niedersachsen wachsen seit einigen Jahren die ursprünglich in südlicheren Gefilden beheimateten Sojabohnen. „Ich habe in Weihenstephan in Bayern studiert und die Kultur dort kennengelernt“, sagt Frederik Clasen aus Hiddestorf im Landkreis Verden. Berater rieten noch vor einigen Jahren davon ab, Sojabohnen nördlich der A2 anzubauen, da sich dort der Boden im Frühjahr nicht schnell genug erwärme. Der innovative Landwirt hat es 2021 trotzdem ausprobiert und es hat auf Anhieb geklappt. „Pflanzenbaulich ist das eine interessante Kultur, die auch noch schön anzusehen ist und unter anderem neben der guten Vorfruchtwirkung auch Vorteile in der Ackerfuchsschwanzbekämpfung bietet“, begründet Clasen seinen Vorstoß.

22. Januar 2026

Wissen, woher die Lebensmittel kommen

L P D – Regionale Lebensmittel liegen im Trend – doch hinter dem Wunsch nach Nähe und Transparenz steckt harte Arbeit. In Niedersachsen sorgen Erzeugerverbände dafür, dass regionale Vermarktung nicht nur ein Schlagwort bleibt, sondern wirtschaftlich tragfähig ist. Sie vernetzen landwirtschaftliche Betriebe, Verarbeitung, Handel und Gastronomie, bündeln Angebote und schaffen Vertrauen bei den Verbrauchern. Diese Vielfalt wird jedes Jahr auch auf der Grünen Woche in Berlin sichtbar. Dort präsentieren sich Erzeuger, Verbände und Regionen aus ganz Niedersachsen gemeinsam. Der Auftritt macht deutlich: Regionale Vermarktung ist kein Nischenthema, sondern ein starkes Aushängeschild für das Agrarland Niedersachsen – getragen von engagierten Betrieben und funktionierenden Erzeugerverbänden, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

22. Januar 2026

Für eine produktive Landwirtschaft in bewegten Zeiten: Klares Bekenntnis von Land und Politik

L P D – Die Lage der niedersächsischen Landwirtschaft ist angespannt, der Handlungsdruck hoch. Klare politische Weichenstellungen für Verlässlichkeit und praktikable Lösungen für die Betriebe sind jetzt gefragt. Mit dieser Ausgangslage fand das erste Niedersächsische Agrarfrühstück anlässlich der Grünen Woche am Mittwoch (21. Januar) statt, zu dem das Land Niedersachsen und das Landvolk Niedersachsen gemeinsam in die Landesvertretung nach Berlin eingeladen hatten. Das Fazit dieser erstmaligen Zusammenkunft von niedersächsischen Vertretern aus Politik und Wirtschaft mit Bezug zur Agrar- und Ernährungswirtschaft ist aus Sicht des Landvolks klar: Gemeinsames Ziel ist es, die gesamte Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen wettbewerbs- und anpassungsfähig zu halten. 2026 muss das Jahr des Handelns werden.

21. Januar 2026

Land und Landvolk Niedersachsen setzen gemeinsames Zeichen in Berlin

L P D – Neues Jahr, neues Format, klare Erwartungen: Mit dem ersten „Niedersächsischen Agrarfrühstück“ setzen die Landesregierung und das Landvolk Niedersachsen zur Grünen Woche ein agrarpolitisches Zeichen in Berlin. Ministerpräsident Olaf Lies und Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies laden gemeinsam am Mittwoch, 21. Januar, in die Niedersächsische Landesvertretung ein. Ab 8.30 Uhr kommen dort Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik, Landwirtschaft und Wirtschaft zusammen, um sich über die Herausforderungen des neuen Jahres für das Agrarland Niedersachsen auszutauschen.

19. Januar 2026

Landvolk fordert schnelles Wolfsmanagement

L P D – Das Landvolk Niedersachsen zieht nach dem jüngsten Treffen des Dialogforums Wolf eine gemischte Bilanz. Zwar wird der Dialog grundsätzlich begrüßt, doch der Unmut über das Vorgehen der Landesregierung ist deutlich. Aus Sicht der Landwirte und Weidetierhalter fehlte es in den vergangenen Wochen an echter Einbindung. Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers, der zugleich als Sprecher des Aktionsbündnisses Aktives Wolfsmanagement auftritt, macht deutlich, dass die Geduld der Weidetierhalter weitgehend aufgebraucht ist. „Wir haben gleich zu Beginn des Dialogforums unseren Unmut geäußert, dass wir zu wenig eingebunden waren“, erklärt Ehlers gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

19. Januar 2026

Pflanzen gegen Krankheiten für die Zukunft fit machen

L P D – Einen höheren Ertrag oder eine geringere Anfälligkeit gegen Krankheiten zu erreichen – dieses Ziel verfolgen Pflanzenzüchterinnen und Pflanzenzüchter mit ihrer Arbeit. Gut zehn bis 15 Jahre kann es dauern, bis eine neue Sorte, die diese Voraussetzungen erfüllt, in die Sortenliste eingetragen wird. Während dieser Zeit beobachten und untersuchen Pflanzentechnologen die Sortenversuche genau. Sie erarbeiten im Feldversuchswesen, im Gewächshaus, im Labor oder im Zuchtgarten die Grundlagen dafür, was in den kommenden Jahren auf unseren Feldern und Weiden wächst. Unter den zwölf grünen Berufen in Niedersachsen haben sich die Zahlen im Ausbildungsberuf des Pflanzentechnologen bzw. Pflanzentechnologin auf niedrigem Niveau von 49 im Jahr 2016 auf 76 im vergangenen Jahr gesteigert.

19. Januar 2026