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Olaf Lies (Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz) und Jörn Ehlers (Landvolk Niedersachsen) mit der Umfrage Wolf

Wolf: Studien und viele tote Weidetiere reichen nicht?

L P D„Was muss noch geschehen, dass der Bund endlich seine Aufgaben erledigt und für klare Gesetze und Strukturen beim Thema Wolf sorgt? Müssen erst Kinder, wie in den Niederlanden, brutal gerissene Schafe in Urlaubsgebieten auffinden? Reichen die vielen toten Schafe, Pferde, Rinder und Ziegen nicht aus oder muss noch mehr passieren? Und stellen unabhängig, wissenschaftlich erstellte Studien gar keine Grundlage mehr für Entscheidungen dar?“, fragt sich Jörn Ehlers, Vize-Präsident des Landvolk Niedersachsen und Sprecher des Aktionsbündnisses Aktives Wolfsmanagement. Ehlers fordert von den Verantwortlichen in Berlin, endlich Farbe zur Weidetierhaltung zu bekennen und sich dem Thema Wolf anzunehmen – und zwar auf Grundlage von Fakten und nicht partei-ideologisch gefärbt.

4. August 2022
Familienbetrieb Hof Ilmeaue

Mit roten Crocs das Gelbe vom Ei direkt vermarkten

L P D – Für Stefan Golze stehen der Hof und die Familie im Vordergrund. Die Nominierung und das Erreichen des Finales in der Kategorie „Junglandwirt“ zum diesjährigen CeresAward haben den 33-Jährigen gefreut und auch etwas mit Stolz erfüllt, doch er gibt offen zu: „Ich bin für sowas eigentlich nicht gemacht. Wir sind ein kleiner, aber breit aufgestellter Betrieb. Alleine – ohne meine Familie – würde ich das gar nicht schaffen“, erklärt der Junglandwirt vom „Hof Ilmeaue“ in Dassel gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

4. August 2022
Goldene Olga

Teilnahmefrist für „Goldene Olga“ verlängert

L P D – Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) hat den Bewerbungszeitraum für den Milchlandpreis 2022 verlängert, damit die Höfe mehr Zeit haben, die erforderlichen Unterlagen einzureichen. Teilnahmeschluss für den als „Goldene Olga“ bekannten Wettbewerb ist nun der 31. August, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

4. August 2022

Schweinehalter leiden unter Handelsrestriktionen

L P DNach einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im südlichen Landkreis Emsland Anfang Juli leiden Schweine haltende Betriebe unter massiven Handelseinschränkungen. Die Restriktionen betreffen rund 250 Schweinehalter in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim, die in einem Radius von zehn Kilometern um den ursprünglichen Ausbruchsbetrieb in Emsbüren, in der sogenannten Schutz- und Überwachungszone liegen. „Einerseits dürfen zur Mast bestimmte Ferkel nicht ohne behördliche Genehmigung in Mastställe verbracht werden, andererseits gibt es hohe Anforderungen an die Schlachtung und an die Weiterverarbeitung von Fleisch, die den Handel mit rund 200.000 Schweinen enorm einschränken. Unsere Schweinehalter zahlen für jedes Schwein drauf anstatt Geld zu verdienen“, erläutert Jörn Ehlers, Vizepräsident des Landvolks, die sich zuspitzende Lage in der betroffenen Region.

1. August 2022
Helmut Schaper, Andre Schaper, Moritz Fischbach

Mit Lein, Knoblauch, Senf und Co die Nische finden

L P D – Ein Vorteil des Landlebens: Man kennt sich. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn Kaufleute Landwirte direkt ansprechen. „Der Geschäftsführer der Rohstoffmanufaktur Tapir kam auf uns zu, ob wir nicht Lust hätten, für ihn Lein anzubauen. Wir kannten uns mit dem Leinanbau nicht aus, doch für uns war klar, wir machen das“, schildert André Schaper den Beginn des aktuellen Experiments des Biohofes im südniedersächsischen Ellensen bei Einbeck gegenüber dem Landvolk-Pressedienst. Gemeinsam mit seinen Eltern Helmut und Marie-Luise bewirtschaftet der Student der Ökologischen Landwirtschaft den seit fünf Jahren als Biobetrieb zertifizierten Hof mit 15 Hektar (ha) Ackerbau, 35 ha Grünland sowie Mutterkuh- und Schafhaltung plus Nachzucht im Nebenerwerb.

1. August 2022
Artenschutzprojekt Region Hannover

Gemeinsam und freiwillig gelingt der Artenschutz

L P D – Der Acker von Eckehardt Baumgarte aus Vörie bei Ronnenberg reichte bis vor einigen Jahren bis an den Fluss Ihme heran. Heute liegen zwischen Acker und Ihme ein Gewässerrandstreifen, ein Eichen-Hainbuchenwald und seit drei Jahren auch eine Blühfläche – im Zusammenspiel ein idealer Rückzugsort für Insekten und Wild. „Es summt und brummt, der Boden ist voller Regenwürmer und die Insekten und Wildtiere finden reichlich Nahrung“, freut sich Baumgarte über die üppig blühende Fläche. Er hat sie anlässlich eines Programms für mehr Artenvielfalt angelegt.

1. August 2022