Agrarsystemtechnologie verknüpft Landwirtschaft und IT

Studierende der HS Osnabrück
Das Studium bietet eine Kombination aus Landtechnik, Informatik und Agrarwissenschaften Foto: HS Osnabrück

Hochschule Osnabrück bietet neuen Studiengang zum zweiten Mal an

L P D – Die Landwirtschaft in Niedersachsen steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Digitalisierung, Ressourcenschonung und der steigende Bedarf an Lebensmitteln verlangen nach innovativen Lösungen. Gefragt sind deshalb Fachkräfte, die Agrarwissenschaften mit moderner Technik verbinden. Neben einem Studium an der Universität Göttingen, an der die Spezialisierung nach dem Grundstudium in den Bereichen Agribusiness, Nutzpflanzenwissenschaften, Nutztierwissenschaften, Ressourcenmanagement und Wirtschaft- und Sozialwissenschaften des Landbaus möglich ist, bietet die Hochschule Osnabrück seit dem vergangenen Jahr eine neue Alternative.

Studierende können sich dort neben dem allgemeinen Studiengang Landwirtschaft und den Masterstudiengängen Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, Angewandte Nutztierwissenschaften sowie Angewandte Pflanzenwissenschaften für den Bachelorstudiengang Agrarsystemtechnologie entscheiden. „Die einzigartige Kombination aus Landtechnik, Informatik und Agrarwissenschaften bereitet die Studierenden optimal auf die Herausforderungen der digitalisierten und nachhaltigen Landwirtschaft vor“, verdeutlicht Prof. Dr. Stefan Stiene, Professor für Intelligente Agrarsysteme. Der zulassungsfreie Studiengang verbinde diese zu einem praxisorientierten Studienangebot, das im vergangenen Jahr erfolgreich gestartet ist.

„Im Pflichtbereich werden ingenieurwissenschaftliche Grundlagen in Mathematik, Physik, Informatik und Landtechnik vermittelt“, sagt Stiene. Ergänzt werde das Studium dann durch Inhalte aus Kommunikation, wissenschaftlichem Arbeiten, Projektmanagement sowie Technical and Business English. Denn Internationalität sei ein weiterer fester Bestandteil des Studiums. „Das integrierte Auslandssemester ermöglicht es, frühzeitig internationale Erfahrungen zu sammeln und interkulturelle Kompetenzen aufzubauen“, wirbt der Professor für den innovativen Studiengang.

Die Hochschule Osnabrück arbeite zudem eng mit Unternehmen der Landtechnikbranche, Start-ups sowie Forschungseinrichtungen zusammen. Dazu gehören unter anderem das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Universität Osnabrück sowie das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie. Darüber hinaus können Studierende die Forschungsarbeit in hochschuleigenen Einrichtungen wie dem Agro-Technicum oder dem Forschungszentrum Agrarsysteme der Zukunft unmittelbar erleben.

Das Studium umfasst sieben Semester. Bewerbungen für das Wintersemester 2026/27 sind noch bis zum 1. September 2026 online über die Hochschule Osnabrück möglich. (LPD 49/2026)

Wiebke Molsen, Tel.: 0511 3670476, wiebke.molsen@landvolk.org

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