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Georg Meiners

Neue AG „Biosicherheit in Rinderhaltungen“ gegründet

L P D – Nach dem Vorbild der bereits bestehenden Arbeitsgruppen für die Schweine- und die Geflügelhaltung haben die maßgeblichen Akteure jetzt auf Initiative der Niedersächsischen Tierseuchenkasse (TSK) und des Landvolks Niedersachsen die AG „Biosicherheit in Rinderhaltungen“ gegründet. „Ziel war und ist es, Arbeitshilfen für Tierhalter, Tierärzte und Behörden zu schaffen, die das anzuwendende EU-Recht und nationale Recht in Form eines betriebsindividuellen Biosicherheitskonzeptes abbilden“, erklärt dazu Georg Meiners, Präsident des Emsländischen Landvolks und TSK-Verwaltungsratsvorsitzender.

19. Februar 2024
Urlaub auf dem Bauernhof

Ferienhöfe bieten buntes Programm für Familien

L P DDie Osterferien beginnen in diesem Jahr in Niedersachsen bereits am 18. März. Die Landwirte auf den Ferienhöfen sind daher derzeit damit beschäftigt, sich auf ihre Gäste vorzubereiten und ihre Höfe frühlingsfrisch schön zu machen. Reiten, auf dem Trecker mitfahren, Tiere streicheln und füttern gehört zu den Höhepunkten vieler Kinder. „Auch Erwachsene entdecken das Mitarbeiten auf dem Hof oder das Entspannen in der Natur für sich als Abschalten vom Alltag.“, sagt Vivien Ortmann, Geschäftsführerin von Landtouristik Niedersachsen.

19. Februar 2024
Obstbautage

Forderungen an Özdemir bei Obstbautagen

L P D – Bei den 74. Norddeutschen Obstbautagen in Jork nutzte Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies (heute) die Gelegenheit, die fünf Kernbotschaften des Landesbauernverbandes an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir erneut zu unterstreichen. Während seitens der Obstbauverbände vor allem Forderungen nach mehr Planungssicherheit und Kommunikation auf Augenhöhe laut wurden, hob Hennies hervor, welch hohen Stellenwert der Berufsstand habe und wie viel schon gemeinsam erreicht worden sei, zum Beispiel bei der Minderung des Nitrateintrags bei der Düngung. „Die aktuelle Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft zeigt, dass wir genau jetzt die Chance haben, die Weichen neu zu stellen“, bekräftigte Hennies. „Wir Landwirte sind zum Dialog bereit.“

15. Februar 2024
Zwischenfrüchte

Landvolk fordert zügige Umsetzung für erleichterte Stilllegungspflicht

L P DDie EU-Kommission erlaubt den Mitgliedstaaten für dieses Jahr die Stilllegungspflicht im Zuge der gemeinsamen EU-Agrarförderung (GAP) so zu gestalten, dass landwirtschaftliche Betriebe zusätzlich zu Brachen auch den Anbau von Leguminosen und Zwischenfrüchten ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf die vierprozentige Stilllegungspflicht anrechnen lassen können. Eine entsprechende Verordnung wurde am 13. Februar im EU-Amtsblatt veröffentlicht.

15. Februar 2024
Wolf

Wolf: Die Vorschläge müssen schnell konkret werden

L P D – Erhaltungszustand und Nutztierschäden, Beschleunigung von Wolfsentnahmen sowie Herdenschutz und Weidetierhaltung: „Diese drei Punkte sind alles Themen, die wir schon x Male gehört, durchgesprochen und dazu Lösungsvorschläge gemacht haben. All diese Vorschläge werden nun erneut diskutiert und politisch vorangebracht, was wieder Monate dauert. Unseren Weidetierhaltern läuft die Zeit davon, ohne dass die auch von unserem Ministerpräsidenten angekündigten Verbesserungen des Wolfsmanagement, sich in der Praxis wiederfinden. Für unsere Weidetierhalter ist das mehr als unbefriedigend, und auch der Bürger verliert den Glauben an die Handlungsfähigkeit von Verwaltung und Politik. Das ist unserer Meinung nach eine sehr gefährliche Entwicklung“, fassen Gina Strampe und Jörn Ehlers vom Aktionsbündnis Aktives Wolfsmanagement nach der dritten Sitzung des „Dialogforum Weideiterhalter und Wolf“ gegenüber dem Landvolk-Pressedienst zusammen. 

15. Februar 2024
Studienkurs Junglandwirte Niedersachsen

Neue Tätigkeitsfelder für Landwirtschaft der Zukunft

L P D – „Wir machen uns Sorgen um unsere berufliche Zukunft und wollen jetzt die Weichen neu stellen“, sagten Max Klockemann, stellvertretender Vorsitzender der Junglandwirte Niedersachsen aus Bad Münder im Weserbergland, und Manuel Borchert aus Brome im Landkreis Gifhorn. Die beiden Ackerbauern hatten mit anderen Teilnehmenden der Weiterbildung „Studienkurs Niedersachsen“ vor kurzem die Gelegenheit zum Austausch mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir. „Die junge Generation ist offen für die Änderungswünsche der Gesellschaft und in puncto Nachhaltigkeit längst auf dem Weg“, ergänzten die Junglandwirte.

15. Februar 2024
Bauerndemo

Beruhigungspillen für die Landwirtschaft?

L P DViel Bewegung ist aktuell in der Landwirtschaft: Die Bauern sind seit Wochen auf Straßen und in Fußgängerzonen unterwegs, und in der Agrarpolitik werden verschiedenste Möglichkeiten ausgelotet, was im Sinne der Landwirtschaft umgesetzt werden kann, um die Bauern wieder zur Ruhe zu bringen. „Wir sehen zaghafte Ansätze von einigen Bundesländern wie Niedersachsen, etwas konkreter über die anderen Themen zu beraten, die unsere Mitglieder und andere Branchen auf die Barrikaden bringen wie die weiter, unaufhörlich ausufernde Bürokratie. Wir können aber auch hier nicht sicher sein, dass dies nur eine Beruhigungspille beispielsweise für die anstehende Europawahl sein soll. Außerdem gibt es seit Jahren kaum noch Einigkeit zwischen den Bundesländern und dem Bund“, erklärt Landvolkpräsident Holger Hennies. Als ersten Schritt in die richtige Richtung bewertet Hennies die jüngsten Ergebnisse in Brüssel.

12. Februar 2024

Auf dem Weg zum landesweiten Biotopverbund

L P D – Wichtigstes Ziel des Projekts „Eigene Vielfalt. Gemeinsam zum Biotopverbund mit Naturschutz und Landwirtschaft“ ist die Stärkung der Biodiversität im ländlichen Raum. Zusammen mit dem Landvolk Niedersachsen, der Stiftung Kulturlandpflege und der Landwirtschaftskammer (LWK) sowie mehr als 140 Partnern aus Kommunen, Vereinen und Verbänden pflanzte der Umweltverband BUND im Rahmen des Projekts knapp 7000 Sträucher, 1500 Stauden, 82 Bäume und legte mehr als 12.000 Quadratmeter Blühflächen an. Ein Erfolg, der (heute) im Beisein von Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer mit einem Festakt in den Räumen der LWK in Hannover-Ahlem gefeiert wurde.

12. Februar 2024
Obsthof Hahne

Am 9. Juni öffnen Niedersachsens Bauern die Hoftore

L P D – Am 9. Juni 2024 ist es wieder so weit: In ganz Niedersachsen öffnen Bauernhöfe und landwirtschaftliche Betriebe ihre Hoftore und laden Besucherinnen und Besucher ein, einen Tag auf dem Land zu verbringen. „Für uns ist das der richtige Weg, weil wir so mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern ins Gespräch kommen“, hebt Stephanie Hahne von der gleichnamigen Obstplantage vor den Toren Hannovers hervor, die fast jedes Mal mitmacht.

12. Februar 2024
Dr. Holger Hennies

„Wir brauchen Entlastungen für alle Betriebe“

L P D – „Die aktuelle Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft zeigt, welch hohen Stellenwert unser Berufsstand hat und wieviel wir schon erreicht haben, zum Beispiel bei der signifikanten Minderung des Nitrateintrags bei der Düngung“, sagt Dr. Holger Hennies, Präsident des Landvolks Niedersachsen. „Das beste Beispiel für gelungene Zusammenarbeit zwischen Regierung und Verbänden sind die Verabredungen beim Niedersächsischen Weg. Dieses ‚Dialogformat‘ kann auch für die Bundespolitik ein Vorbild sein. Es hat gezeigt, was möglich ist, wenn die Akteure an einem Strang ziehen.

8. Februar 2024
Enno Garbade

Norddeutsche Sauenhalter liefern Lösungsvorschläge

L P D – Die Einführung der Abgangsmeldungen für schweinehaltende Betriebe an die Herkunfts- und Informationssystem-Tierhaltung-Datenbank (HIT) führte im Sommer vergangenen Jahres zu erheblichem Unmut unter den Schweinehaltern. „Die zusätzliche Meldeverpflichtung musste nun erfolgen, wenn Schweine den Hof verlassen und war deshalb Anlass für den Arbeitskreis Sauenhalter im Landvolk Niedersachsen sich mit dem Thema Bürokratieabbau stärker zu befassen. Infolge der Bauerndemonstrationen seit Ende 2023 hat die Politik mittlerweile eine gewisse Vorstellung von der erdrückenden Bürokratie in der Landwirtschaft“, erklärt dazu der Vorsitzende des Arbeitskreises, Enno Garbade.

8. Februar 2024
Zukunftstag Hof Campe

Einblick in den landwirtschaftlichen Berufsalltag

L P D – Die niedersächsischen Landwirtinnen und Landwirte freuen sich darauf, am diesjährigen „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ Schülerinnen und Schülern auf ihren landwirtschaftlichen Betrieben Einblicke in den Arbeitsalltag in der Landwirtschaft anzubieten. „Das Attraktive am Zukunftstag auf einem Bauernhof ist, dass die Kinder richtig mit anfassen dürfen, anstatt nur zuzuschauen“, erklärt Martin Roberg, Vorsitzender des Bildungsausschusses des Landvolks Niedersachsen.

8. Februar 2024
  • Studienkurs Junglandwirte Niedersachsen

    Neue Tätigkeitsfelder für Landwirtschaft der Zukunft

    L P D – „Wir machen uns Sorgen um unsere berufliche Zukunft und wollen jetzt die Weichen neu stellen“, sagten Max Klockemann, stellvertretender Vorsitzender der Junglandwirte Niedersachsen aus Bad Münder im Weserbergland, und Manuel Borchert aus Brome im Landkreis Gifhorn. Die beiden Ackerbauern hatten mit anderen Teilnehmenden der Weiterbildung „Studienkurs Niedersachsen“ vor kurzem die Gelegenheit zum Austausch mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir. „Die junge Generation ist offen für die Änderungswünsche der Gesellschaft und in puncto Nachhaltigkeit längst auf dem Weg“, ergänzten die Junglandwirte.

    15. Februar 2024
  • Bauerndemo

    Beruhigungspillen für die Landwirtschaft?

    L P DViel Bewegung ist aktuell in der Landwirtschaft: Die Bauern sind seit Wochen auf Straßen und in Fußgängerzonen unterwegs, und in der Agrarpolitik werden verschiedenste Möglichkeiten ausgelotet, was im Sinne der Landwirtschaft umgesetzt werden kann, um die Bauern wieder zur Ruhe zu bringen. „Wir sehen zaghafte Ansätze von einigen Bundesländern wie Niedersachsen, etwas konkreter über die anderen Themen zu beraten, die unsere Mitglieder und andere Branchen auf die Barrikaden bringen wie die weiter, unaufhörlich ausufernde Bürokratie. Wir können aber auch hier nicht sicher sein, dass dies nur eine Beruhigungspille beispielsweise für die anstehende Europawahl sein soll. Außerdem gibt es seit Jahren kaum noch Einigkeit zwischen den Bundesländern und dem Bund“, erklärt Landvolkpräsident Holger Hennies. Als ersten Schritt in die richtige Richtung bewertet Hennies die jüngsten Ergebnisse in Brüssel.

    12. Februar 2024
  • Auf dem Weg zum landesweiten Biotopverbund

    L P D – Wichtigstes Ziel des Projekts „Eigene Vielfalt. Gemeinsam zum Biotopverbund mit Naturschutz und Landwirtschaft“ ist die Stärkung der Biodiversität im ländlichen Raum. Zusammen mit dem Landvolk Niedersachsen, der Stiftung Kulturlandpflege und der Landwirtschaftskammer (LWK) sowie mehr als 140 Partnern aus Kommunen, Vereinen und Verbänden pflanzte der Umweltverband BUND im Rahmen des Projekts knapp 7000 Sträucher, 1500 Stauden, 82 Bäume und legte mehr als 12.000 Quadratmeter Blühflächen an. Ein Erfolg, der (heute) im Beisein von Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer mit einem Festakt in den Räumen der LWK in Hannover-Ahlem gefeiert wurde.

    12. Februar 2024
  • Hochwasser

    Wohin mit dem Hochwasser-Schwemmgut?

    L P D – In vielen Regionen Niedersachsens waren tausende Hektar landwirtschaftlich genutzter Flächen vom Hochwasser rund um den Jahreswechsel 2023/24 betroffen. Vor allem Plastikmüll, der leicht ist und „weit schwimmt“, lag und liegt auf hunderten Wiesen und Äckern, aber auch jede Menge Treibholz und Teek. „Wir haben viel Arbeit damit, die Flächen zu säubern“, berichtet Landwirt Rüdiger Göbbert, Deichvorsteher in der Gegend rund um die Allerschleifen bei Rethem, wo das Wasser besonders viel Schaden angerichtet hat. „Hilfreich wäre es, wenn uns die Landkreise als Träger der Abfallentsorgung in den betroffenen Gebieten einige Container hinstellen und den ganzen Müll abtransportieren würden.“ Das Sammeln und Entsorgen des Unrats führe bei vielen Landwirten zu „einigem Unmut“, so Göbbert, „denn die Eigentümer werden mit dem Problem allein gelassen.“

    5. Februar 2024
  • Kirche und Landwirtschaft starten „Agrardialog“

    L P D – Weil die Fragen zur Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen stark in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses gerückt sind, hat die Evangelische Landeskirche zusammen mit der Landwirtschaftskammer (LWK) und dem Landvolk Niedersachsen jetzt den „Agrardialog“ in Form eines Pilotprojekts gestartet. „Vielen ist nicht klar, welch vielfältige Funktionen die landwirtschaftlichen Nutzflächen erfüllen sollen“, sagte Dr. Ralph Charbonnier, theologischer Vizepräsident des Landeskirchenamtes der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, beim Auftakt in Bad Bevensen. Wasser- und Klimaschutz, Artenvielfalt und Biodiversität seien nur einige der großen Schlagworte, die mit der landwirtschaftlichen Erzeugung bestmöglich in Einklang gebracht werden sollten.

    5. Februar 2024
  • BioFach

    Biofach: Niedersachsen präsentieren breites Portfolio

    L P D – Mitte Januar hat in Brasilien die Sojaernte begonnen, in Niedersachsen steht sie aufgrund der geographischen Lage Ende September an. Da die Leguminosen aus ökologischem Anbau in der Lebensmittelindustrie begehrt sind, sind auch die Erzeugerpreise gut und die Züchtung ist motiviert, immer bessere Sorten für europäische Klimabedingungen hervorzubringen.

    5. Februar 2024
  • Windräder

    Niedersachsen schwächelt beim Windenergie-Ausbau

    L P D – Sauberen Strom aus Windenergie gewinnen, um so die Klimaziele zu erreichen. Dazu tragen vor allem die norddeutschen Bundesländer bei. Für 2023 verzeichnet Niedersachsen einen Zubau von 131 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 638 Megawatt und liegt damit bundesweit auf Platz Zwei hinter Schleswig-Holstein, teilte der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) Niedersachsen vor kurzem mit. Im gleichen Zeitraum wurden 99 Anlagen mit einer Leistung von 155 Megawatt zurückgebaut, sodass in Niedersachsen 2023 ein Nettozubau von 483 Megawatt Gesamtleistung erreicht wurde.

    1. Februar 2024
  • Fleischtheke

    Herkunftskennzeichnung reicht noch nicht aus

    L P D – Wissen, woher die Zutaten für ein gutes Essen kommen – das wollen alle Verbraucher gerne. Die Politik kommt mit Gesetzesänderungen diesem Wunsch zum 1. Februar in einigen Bereichen nach. Bislang musste unverarbeitetes, vorverpacktes Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch mit dem Aufzuchtland und dem Schlachtland des Tieres gekennzeichnet werden. „Ab 1. Februar muss jetzt auch unverpacktes Fleisch eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung aufweisen. Das gilt für lose angebotene Ware, wie zum Beispiel an der Bedientheke, und zwar für frisches, gekühltes und gefrorenes Fleisch dieser genannten Tierarten“, erklärt dazu Landvolk-Vizepräsident Hubertus Berges gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

    1. Februar 2024
ein Jubiläumsheft