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💧🌱 Wasserschutz braucht mehr als pauschale Düngungsreduzierung
Die Landwirtschaft hat die Stickstoffzufuhr in den vergangenen Jahren deutlich reduziert. Doch die Nitratkonzentrationen in den Grundwasser-Messstellen gehen dadurch nicht überall zurück.
🔬 Das Monitoring des Julius-Kühn-Instituts erfasst inzwischen deutschlandweit in 13 Gebieten mehr als 100 Demonstrationsbetriebe und über 1.000 Testflächen. Untersucht werden unter anderem Boden-Nmin-Werte, Bodenwassergehalte, Nitratverlagerungen, Witterung und Bewirtschaftung.
📉 Seit 2017 ist die Stickstoffzufuhr bei den untersuchten Ackerbaubetrieben im Mittel um rund 30 kg zurückgegangen, der Mineraldüngereinsatz sogar um etwa 50 kg.
🌾 Gleichzeitig wird deutlich: Die Stickstoffbilanz allein erklärt die Prozesse auf der Fläche nicht vollständig. Eine wichtige Rolle spielen unter anderem Fruchtfolge, Boden, Witterung und Bewirtschaftung.
🌱 Besonders wichtig für den Gewässerschutz ist laut Monitoring auch eine frühe Aussaat der Zwischenfrüchte direkt nach der Getreideernte. „Als guter Ackerbauer ist es meine Aufgabe, mit Zwischenfrüchten die Speicherfähigkeit des Bodens zu verbessern.“ – Landvolk-Vizepräsident Hubertus Berges. Das wirke sich sowohl positiv auf den Wasserhaushalt bei Dürre und Starkregen aus als auch auf den Nährstoffpuffer, aus dem die Pflanzen zehren könnten. 💧🌱
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Bei allem bislang Erreichten: Das Landvolk ist mit dem Ergebnis des Agrarausschusses noch nicht zufrieden. Wir Landwirte brauchen Flächen für die Nahrungsmittelproduktion. Knappe Flächen sowie ein Selbstversorgungsgrad bei Obst/Gemüse von ca. 40 Prozent heißen für uns: kein Vorrang Dritter wie Naturschutzverbände oder kommunale Körperschaften.
📍Wir verhandeln weiter!
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🚜 Landwirtschaft braucht jetzt Entlastung!
Beim gemeinsamen Protest von Landwirtinnen und Landwirten aus ganz Deutschland vor der Agrarministerkonferenz in Würzburg wurde heute eine klare Botschaft an die Politik gerichtet: Es muss endlich gehandelt werden!
Im direkten Dialog mit den Agrarministerinnen und -ministern hat DBV-Vizepräsident Holger Hennies akute Hilfen gefordert und zugleich Lösungen vorgeschlagen, die den Bauern und ihren Familien dauerhaft mehr Sicherheit geben:
🟢 Rote Gebiete endgültig abschaffen
🟢 Düngerecht nach guter fachlicher Praxis
🟢 kurzfristige Liquidätshilfen
🟢 Flächen für Versorgungssicherheit und Naturschutz
Beim Thema Düngeverordnung zeigt sich: Gemeinsames Handeln kann etwas bewegen. Die roten Gebiete sind derzeit aufgehoben – nun muss die Chance genutzt werden, um eine bessere Regelung zu schaffen.
„Bauernfamilien aus allen Sparten und aus ganz Deutschland verdienen mehr Vertrauen in ihre Arbeit und eine Lockerung starrer Regeln“, warb Hennies für das verantwortungsvolle Wirken der Landwirte in Deutschland.
Die Botschaft an die Politik ist klar: Regulierung abbauen, Handlungsspielräume schaffen und die Zukunft der Landwirtschaft sichern. 💪🌾
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🎙️ Quereinsteigerinnen
In der dritten Folge unserer Podcastreihe zum UN-Jahr der Landwirtin geht es um Frauen, die nicht auf einem Hof aufgewachsen sind und trotzdem ihren eigenen Platz in der Landwirtschaft gefunden haben. 🌾
Zu Gast bei Moderatorin Wibke Langehenke sind Christel Schulte-Wülwer, gelernte Bankkauffrau, und Katharina Wellner, studierte Agrarwissenschaftlerin. Beide haben in einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb eingeheiratet und damit einen ganz eigenen Weg in die Landwirtschaft eingeschlagen. 👩🌾
Wie ist es, in einen bestehenden Familienbetrieb hineinzukommen? Wie findet man seinen Platz zwischen gewachsenen Traditionen und eigenen Ideen? Und vor allem: Wie wird aus der Schwiegertochter eine Unternehmerin mit eigener Verantwortung und Gestaltungsspielraum? 💬
Spannende Einblicke in zwei unterschiedliche Wege von Quereinsteigerinnen in die Landwirtschaft gibt es jetzt in der aktuellen Folge des Landvolk-Podcasts.
🎧 Jetzt reinhören: https://open.spotify.com/show/2YhyvCVo2RQIqzPioGbZ2w
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@diedeutschenbauern @bmleh.de @landfrauen_weser_ems @landfrauen_nlv @diedeutschenbauern@diedeutschenbauern @gesaramme @deichdeern_com @agrarheute @land_und_forst_1848
🐟 Den Teichwirten fehlen die Fische
Karpfen ist gefragt, doch in diesem Jahr fehlt es an Besatzfischen. 🦦🦅 Kormorane, Reiher und Otter haben sich in den vergangenen beiden Jahren reichlich an den jungen Karpfen bedient.
Torben Heese, erster Vorsitzender des Landesfischereiverbandes und Besitzer der 115 Hektar großen Aschauteiche, kennt die Situation aus eigener Erfahrung. Untersuchungen der Tierärztlichen Hochschule Hannover zeigten dort 2023 und 2024 jeweils mindestens 20 Otter anhand von Kotproben. Nur vier Tiere waren in beiden Jahren identisch.
„Was in den vergangenen zwei Jahren an Nachwuchs durch Prädatoren verloren ging, fehlt uns jetzt als ausgewachsener Speisefisch“, sagt Heese.
🌡️ Warme Temperaturen helfen dem Karpfen zwar beim Wachstum, können den fehlenden Besatz aber nicht ausgleichen. Gleichzeitig verlieren die Teiche durch warme, trockene Sommer schneller Wasser.
Die Hoffnung liegt nun auf dem Nachwuchs dieses Jahres: Die warmen Bedingungen waren grundsätzlich günstig für die Reproduktion. Ob daraus im kommenden Jahr genügend Speisekarpfen werden, zeigt sich allerdings erst nach dem Winter. ❄️🐟
#gemeinsamstark #wirliebenlandwirtschaft #Teichwirtschaft #Karpfen #RegionalerFisch @aschauteiche
Foto 3: pixabay
🌱 Junge Menschen wollen Landwirtschaft gestalten. Dafür brauchen sie Perspektiven! 🚜
Die Hofübergabe ist für viele Betriebe eine große Investition – und zugleich eine entscheidende Weichenstellung für die Zukunft. Mit der GAP 2028 muss deshalb die Unterstützung für Junglandwirtinnen und Junglandwirte gezielt weiter-entwickelt werden.
👨🌾 Max Klockemann, Vorsitzender der Junglandwirte Niedersachsen, macht klar: Gefragt sind Förderinstrumente, die verlässlich, flexibel und möglichst vielen Hofnachfolgern zugänglich sind.
💶 Besonders wichtig sind aus Sicht der Junglandwirte:
➡️ zinsgünstige Darlehen
➡️ die Fortführung der Junglandwirteprämie von 120 €/ha
➡️ Unterstützung bei Investitionen, Landerwerb und der Weiterentwicklung der Betriebe
🏡 Denn Landwirtschaft braucht eine nächste Generation, die investieren, planen und gestalten kann.
👉 Gute Hofnachfolge braucht gute Rahmenbedingungen!
#LandvolkNiedersachsen #Junglandwirte #GAP2028 #Hofnachfolge #Generationswechsel #Landwirtschaft #ZukunftLandwirtschaft #gemeinsamstark #wirliebenlandwirtschaft @junglandwirteniedersachsen @maxklockemann
Foto 1: Timo Jaworr dlv, Foto 2: pixabay
🌽🚜 Die Maisernte läuft – doch dieses Jahr ist vieles anders.
Die ersten Häcksler sind unterwegs. Während auf manchen Flächen kräftiger Mais steht, zeigen andere Bestände deutlich die Spuren des trockenen Sommers. ☀️💧
Der Regen kam für einige Bestände einfach zu spät.
📍 In Niedersachsen sind die regionalen Unterschiede groß:
🌽 Emsland: Erntebeginn rund zwei Wochen früher, aber häufig kleine Kolben.
🌱 Meller Raum: Früh gelegter Mais teilweise sehr gut, später gelegter mit kleineren Kolben.
☀️ Cloppenburg: Trockenheit und Hitze haben die Kolbenbildung vielerorts gebremst.
💧 Oldenburg: Dank besserer Wasserversorgung stehen die Bestände vielerorts kräftiger.
🐄🥛 Mais ist eine wichtige Kultur für unsere Landwirtschaft – als Futter für Rinder und Milchkühe ebenso wie für den Einsatz in Biogasanlagen.
Jetzt kommt es darauf an, den richtigen Erntezeitpunkt zu treffen und die vorhandene Qualität bestmöglich zu sichern. 💪🌽
🚜⚠️ Und bitte im Straßenverkehr aufmerksam sein!
In den kommenden Wochen sind wieder viele Erntegespanne unterwegs. Sie sind breit, schwer und langsam. Besonders bei Dämmerung und Dunkelheit gilt:
👉 Abstand halten
👉 Platz machen
👉 aufmerksam fahren
🙏 Gemeinsam sicher durch die Erntezeit!
🌽🚜 Wir wünschen allen Landwirtinnen und Landwirten eine sichere und erfolgreiche Maisernte!
#wirliebenlandwirtschaft #gemeinsamstark #Maisernte2026 #Erntezeit #Mais #Rinderhaltung #Milchvieh #Futter #Biogas #Verkehrssicherheit #Rücksichtnahme #Ernte @diedeutschenbauern
☀️🌾 Agri-PV darf nicht ausgebremst werden!
Landwirtschaft und erneuerbare Energie auf derselben Fläche? Genau das ermöglicht Agri-PV. 🌱⚡
Doch der aktuelle Entwurf für das EEG 2027 sieht für besondere Solaranlagen lediglich 0,5 Cent/kWh Bonus vor.
👉 Aus Sicht des Landvolks reicht das nicht aus.
Agri-PV ist durch ihre besondere Konstruktion und die Anforderungen an die landwirtschaftliche Nutzung aufwändiger und teurer als konventionelle Freiflächenanlagen.
💬 Alexander von Hammerstein, Vorsitzender des Ausschusses Regenerative Energien im Landvolk Niedersachsen:
„Wer Agri-PV politisch will, muss sie auch wirtschaftlich ermöglichen.“
Deshalb fordern wir:
🔸 2,5 Cent/kWh Bonus für Agri-PV
🔸 klare Förderregeln für Tracker-Anlagen
🔸 eine dauerhaft gesicherte landwirtschaftliche Nutzung
🔸 Förderung echter Doppelnutzung von Landwirtschaft und Stromerzeugung
🌾☀️ Agri-PV kann einen Beitrag zur Energiewende leisten – wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen.
#wirliebenlandwirtschaft #gemeinsamstark #AgriPV #ErneuerbareEnergien #Solarenergie #Photovoltaik #Energiewende #EEG2027 #PV @bundeswirtschaftsministerium @diedeutschenbauern @landvolkbremervordezeven
Foto1: istock

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