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Messe Berlin

IGW-Talkrunden online statt vor Ort in Berlin

L P D – Die Internationale Grüne Woche (IGW) öffnet in dieser Woche wieder digital ihre Pforten. „Wir wissen, wie wichtig eine Internationale Grüne Woche für die Agrar- und Ernährungsbranche ist. Doch die Rahmenbedingungen lassen eine Messe vor Ort nicht zu“, erklärte Lars Jäger, Projektleiter der IGW Berlin. Eine Grüne Woche lebe davon, dass „gegessen, getrunken, gefühlt, geschmeckt und probiert“ werden könne – all das wäre derzeit nicht machbar, so Jäger. Stattdessen lädt die Messe Berlin am 20. Januar zu den „IGW Spotlights“ ein.

17. Januar 2022
Kälber im Stall

Übergangsfrist für Kälbertransport reicht nicht aus

L P DDas niedersächsische Landeskabinett hat in dieser Woche eine Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht mit dem Ziel, die beschlossene Anhebung des Mindestalters von Kälbern für innerdeutsche Transporte von bisher 14 Tagen auf vier Wochen auf den 1. Januar 2025 zu verschieben. Zwar begrüßt das Landvolk Niedersachsen diese Initiative, die einer vehementen Forderung des Landesbauernverbands entspricht. Vizepräsident Manfred Tannen mahnt aber darüber hinaus eine baldige Angleichung der Vorgaben für Tiertransporte auf EU-Ebene an, um weitere Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden. „Außerdem gibt es noch zu viele Unsicherheiten bezüglich der Finanzierung der laufenden Mehrkosten und der Baukosten für die zusätzlichen Stallplätze“, erklärt der Milchviehhalter aus Ostfriesland.

13. Januar 2022
Schafe im Stall

Lammzeit beginnt: Nachwuchssorgen bei den Schäfern

L P D – Die Lammzeit hat begonnen und für die Schäfer somit die arbeitsreichste Phase. In ganz Deutschland helfen nun die Schäfer in diesen Tagen und Nächten ihren Mutterschafen den Nachwuchs in den Schafställen auf die Welt zu bringen. „Lämmer sind das Symbol des Frühlings, des wiedererwachenden Lebens und der friedlichen Lebensweise. Aktuell sorgen sie aber bei den Besitzern größerer Schafherden für 24/7-Tage“, bestätigt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. Der Berufsschäfer aus Winsen-Luhe hält 600 Tiere der Rasse Schwarzkopf. Doch trotz aller Begeisterung für Schafe und Lämmer sieht er große Schwierigkeiten, vor denen die Schäfer stehen. „Das größte Problem sind die Wölfe und die Wirtschaftlichkeit. Das geht nur mit zusätzlichen Einnahmen aus dem Naturschutz und der Deichpflege“, erläutert Schmücker gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

13. Januar 2022
Kuhstall

Kosten sparen durch Umstellung der Lichtanlagen

L P D – Angesichts stetig steigender Kosten für Sprit, Dünger und Futtermittel wird es für Bäuerinnen und Bauern immer wichtiger, Kosten zu optimieren. Ein Beitrag zu mehr Wirtschaftlichkeit im Betrieb kann eine Umstellung der Beleuchtung auf LED vor allem in großen Ställen sein, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

13. Januar 2022
Gewässerschutz

Gewässerschutz der Landwirtschaft anerkennen

L P D – Der Dung- und Nährstoffanfall aus der Tierhaltung ist rückläufig, und der Einsatz von stickstoffhaltigen Mineraldüngern in der Landwirtschaft ist so gering wie seit den 1960er Jahren nicht mehr. Darauf weist das Landvolk Niedersachsen in einer ersten Bewertung der Anstrengungen der Landwirtschaft beim Gewässerschutz hin. Eine ausführliche Dokumentation erfolgt über den Nährstoffbericht 2020/21 für Niedersachsen, der von Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast für März 2022 angekündigt ist.

10. Januar 2022
Anita Lucassen

Viel Bürokratie bei Schlachtung im Herkunftsbetrieb

L P D – Änderungen im EU-Recht haben es möglich gemacht: Neuerdings ist die Schlachtung von bis zu drei Hausrindern, von bis zu sechs Hausschweinen oder bis zu drei als Haustiere gehaltenen Einhufern wie Pferden oder Esel im Herkunftsbetrieb zulässig. Voraussetzung dafür ist die Verwendung einer mobilen Schlachteinheit, die Teil eines zugelassenen Schlachtbetriebes ist, teilt der Landvolk-Pressedienst mit. Landwirte befürworten die Regelungen, befürchten aber auch hohe Kosten.

10. Januar 2022
Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies

Das neue Jahr ist fürs Landvolk ein Jubiläumsjahr

L P D – Das neue Jahr beginnt für das Landvolk Niedersachsen nicht nur mit zahlreichen wichtigen wegweisenden und herausfordernden Aufgaben, die Präsident Dr. Holger Hennies skizziert hat. 2022 ist zugleich auch das Jahr des 75jährigen Bestehens. Am 18. Februar 1946 wurde der Landesbauernverband in Hannover gegründet – in einer Zeit, in der die Versorgung der Bevölkerung durch die ortsnahe Erzeugung von Lebensmitteln größte Priorität hatte.

6. Januar 2022
Führerschein

Neue EU-Führerscheine auch für Klasse T

L P D – Die Zeiten des alten grauen bzw. rosafarbenen „Lappens“ sind bald endgültig vorbei. Diese müssen ebenso wie Kartenführerscheine aktualisiert werden. Beim Umtausch geht die bestehende Berechtigung zum Fahren der verschiedenen Kraftfahrzeuge nicht verloren. In der Land- oder Forstwirtschaft tätige Personen sollten die wichtige Führerscheinklasse „T“ nicht vergessen, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

6. Januar 2022
Gerhard Schwetje und Dr. Bernd von Garmissen

Landvolk setzt auf gute Zusammenarbeit

L P D – „Wir werden die gute und enge Zusammenarbeit fortsetzen. Ich wünsche dem neuen Kammerdirektor für seine vielfältigen Aufgaben eine glückliche Hand“, sagt Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies zur Ernennung von Dr. Bernd von Garmissen zum Direktor der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen. Kammerpräsident Gerhard Schwetje, der qua Amt als Gast auch im Landvolk-Landesvorstand dabei ist, hat dem 55jährigen in Oldenburg jetzt die Urkunde überreicht. Von Garmissen ist Nachfolger von Hans-Joachim Harms, der zum Jahreswechsel in den Ruhestand gegangen war.

6. Januar 2022
Tag des offenen Hofes

Der nächste „Tag des offenen Hofes“ kommt bestimmt

L P DAm 19. Juni 2022 findet der Tag des offenen Hofes in Niedersachsen endlich wieder auf den Höfen und landwirtschaftlichen Betrieben vor Ort statt. Das hofft das Landvolk Niedersachsen mit den 35 Kreisverbänden, nachdem der Besucher- und Aktionstag 2020 aufgrund der Pandemie ganz abgesagt werden musste und 2021 nur im digitalen Format stattfinden konnte. Zahlreiche Kreisverbände und Bauernfamilien haben 2021 mit Videos versucht, die Besucherinnen und Besucher mit auf ihren Hof zu nehmen. Doch der virtuelle Rundgang ersetzt nicht den Hofbesuch live und in Farbe mit allen Gerüchen und Geräuschen, die zum Land- und Hofleben dazugehören, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

3. Januar 2022
Winterdienst

Landwirte sorgen im Winter für freie Wege und Straßen

L P D – Eisglatte Straßen sorgten um die Weihnachtstage für die ersten Wintereinsätze der Landwirte. Neben der Straßenmeisterei der Gemeinden sind sie es, die im Winterdienst Schnee und Eis unterstützend Straßen sowie private und öffentliche Flächen entfernen und für freie Fahrt sorgen. Auch wenn aktuell wieder mildere Temperaturen angesagt sind, wird ihr Einsatz im Laufe der kommenden Wintermonate unerlässlich sein. Mit dem Winterdienst überbrücken Landwirte nicht nur die arbeitsärmere Jahreszeit, sondern sichern sich zudem ein Zusatzeinkommen, teilt der Landvolk-Pressedienst mit. 

3. Januar 2022
Im Februar bietet die NLJ drei Seminare an: Öffentlichkeitsarbeit, persönliche Fortbildung, Agrarschnack Foto: NLJ

Landjugend bietet drei Seminare im Februar an

L P D – „Nicht lang schnacken, einfach machen“ – Das Motto der Niedersächsischen Landjugend (NLJ) gilt auch in den Wintermonaten. Statt einfach abzuhängen oder gechillt vorm Fernseher zu sitzen, startet bei den Landjugendlichen das Seminarprogramm. Und das kann sich sehen lassen, denn im Februar sind es drei Seminare, die von der Öffentlichkeitsarbeit, über persönliche Fortbildung bis hin zum Agrarschnack gehen. „Zu allen Seminaren kann man sich noch anmelden“, teilt Cäcilia Dröse, Agrarreferentin bei der NLJ, mit.

3. Januar 2022

Seit 1998 gab es ein verbotenes Kartell beim Handel mit Pflanzenschutzmitteln (PSM) und es ist davon auszugehen, dass viele Mitglieder des Landvolkes geschädigt worden sind.

Wir können in Zusammenarbeit mit der auf das Kartellrecht spezialisierten Kanzlei „MJG Rechtsanwälte“ die Möglichkeit einer Schadensersatzklage ohne Kostenrisiko anbieten. Unter der über unten stehenden Link erreichbaren Website können Sie sich als Mitglied im Landvolk für die Klägergemeinschaft bis zum 31.03.2022 verbindlich registrieren. Ihre Daten werden an die Kanzlei „MJG Rechtsanwälte“ weitergeleitet. Zudem erklären Sie sich mit der Registrierung bereit, dass Ihre Daten an ihren Landvolkkreisverband weitergeleitet werden.

  • Anita Lucassen

    Viel Bürokratie bei Schlachtung im Herkunftsbetrieb

    L P D – Änderungen im EU-Recht haben es möglich gemacht: Neuerdings ist die Schlachtung von bis zu drei Hausrindern, von bis zu sechs Hausschweinen oder bis zu drei als Haustiere gehaltenen Einhufern wie Pferden oder Esel im Herkunftsbetrieb zulässig. Voraussetzung dafür ist die Verwendung einer mobilen Schlachteinheit, die Teil eines zugelassenen Schlachtbetriebes ist, teilt der Landvolk-Pressedienst mit. Landwirte befürworten die Regelungen, befürchten aber auch hohe Kosten.

    10. Januar 2022
  • Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies

    Das neue Jahr ist fürs Landvolk ein Jubiläumsjahr

    L P D – Das neue Jahr beginnt für das Landvolk Niedersachsen nicht nur mit zahlreichen wichtigen wegweisenden und herausfordernden Aufgaben, die Präsident Dr. Holger Hennies skizziert hat. 2022 ist zugleich auch das Jahr des 75jährigen Bestehens. Am 18. Februar 1946 wurde der Landesbauernverband in Hannover gegründet – in einer Zeit, in der die Versorgung der Bevölkerung durch die ortsnahe Erzeugung von Lebensmitteln größte Priorität hatte.

    6. Januar 2022
  • Führerschein

    Neue EU-Führerscheine auch für Klasse T

    L P D – Die Zeiten des alten grauen bzw. rosafarbenen „Lappens“ sind bald endgültig vorbei. Diese müssen ebenso wie Kartenführerscheine aktualisiert werden. Beim Umtausch geht die bestehende Berechtigung zum Fahren der verschiedenen Kraftfahrzeuge nicht verloren. In der Land- oder Forstwirtschaft tätige Personen sollten die wichtige Führerscheinklasse „T“ nicht vergessen, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

    6. Januar 2022
  • Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies

    Ein Jahr voller Herausforderungen

    L P DAm 1. Januar 2022 ist Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies ein Jahr im Amt. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen und Arbeitsschwerpunkte für 2022 zu formulieren. „Die größte Herausforderung war es, den Niedersächsischen Weg gegen diejenigen zu verteidigen, die ihn angeblich so toll finden, gleichzeitig aber über das Ordnungsrecht die Landwirte bestrafen wollen, die bereits Naturschutzleistungen erbringen“, erklärt der 52-Jährige im Gespräch mit dem Landvolk-Pressedienst.

    27. Dezember 2021
  • Jagd

    ZJEN erwartet Anpassungen im Jagdgesetz

    L P D – Während die vom Bundeslandwirtschaftsministerium vor dem Regierungswechsel initiierte Novelle des Bundesjagdgesetzes erneut gescheitert ist, befindet sich die Novellierung des Niedersächsischen Jagdgesetzes im parlamentarischen Verfahren und damit auf der Zielgeraden, teilt der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen (ZJEN) mit. Zum 1. April 2022 sollen zahlreiche Neuregelungen in Kraft treten.

    27. Dezember 2021
  • Programm Young Farmers Exchange

    Programm „Young Farmers Exchange“ startet wieder

    L P D – Nach einer coronabedingten Pause schreibt die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) jetzt wieder das Austauschprogramm „Young Farmers Exchange“ aus. Um die Spanne während der Pandemie überbrücken zu können, hatte die Stiftung digitale Angebote zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch ausgearbeitet – 2022 soll das Programm aber wieder jeweils mit den begleitenden Seminaren vor Ort stattfinden, teilt die Organisation mit.

    27. Dezember 2021
  • Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies

    Weihnachtsgruß von Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies

    „Weihnachten ist die Zeit, wo es wieder heller wird und wo man Kraft schöpfen kann. Wir werden unsere Kraft im nächsten Jahr brauchen, um gemeinsam für unsere Höfe zu streiten“, sagt Landvolkpräsident Holger Hennies.

    22. Dezember 2021
  • Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers

    Klage gegen Wolfsverordnung – „Nabu verharmlost die Lage“

    L P D – Gegen die seit Ende 2020 geltende niedersächsische Wolfsverordnung hat der Naturschutzbund (Nabu) Niedersachsen jetzt Klage eingereicht. Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers geht davon aus, dass die Darstellung der Kläger zur Situation in Niedersachsen unzutreffend ist. „Der Nabu verharmlost die Lage“, bekräftigt Ehlers, der auch Sprecher des Aktionsbündnisses Aktives Wolfsmanagement ist. „Die betroffenen Weidehalter gehen davon aus, dass auch das OVG Lüneburg unsere Einschätzung teilen wird, dass Maßnahmen gegen die ungehinderte Vermehrung der Wolfspopulation zulässig sind.“

    22. Dezember 2021
Landvolk Niedersachsen - Landesbauernverband e.V. - Jahresbericht 2020