Kostenexplosion: DBV zur Liquiditätssicherung der Rentenbank

Angesichts der stark gestiegenen Betriebsmittelkosten wertet der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, die von der Landwirtschaftlichen Rentenbank angekündigte Öffnung des Liquiditätssicherungsprogramms mit zusätzlicher Zinsvergünstigung positiv, mahnt aber zugleich rasche echte finanzielle Entlastungen durch die Bundesregierung an: „Die Öffnung des Liquiditätssicherungsprogramm der Landwirtschaftlichen Rentenbank mit zusätzlicher Zinsvergünstigung ist ein Signal für schnelles Handeln in einer akuten Belastungssituation. Gleichzeitig ist klar: Liquiditätskredite sind lediglich Kurzfristmaßnahmen, sie verschieben die Probleme in die Zukunft, denn sie müssen vollständig zurückgezahlt werden. Die massiven Preissteigerungen bei Diesel, Düngemitteln und Betriebsmitteln können von den Betrieben am Markt aber nicht erwirtschaftet werden. Bereits heute zeichnen sich Mehrbelastungen in Milliardenhöhe für die heimische Landwirtschaft ab. Deshalb steht die Bundesregierung unvermindert in der Pflicht, die überfälligen strukturellen Reformen umzusetzen. Insbesondere die Einführung der angekündigten steuerlichen Risikorücklage ist dringender denn je. Sie verschafft den Betrieben ein wirksames eigenständiges Liquiditätsinstrument und trägt dazu bei, den Bedarf an kurzfristigen Ad-hoc-Hilfen nachhaltig zu reduzieren.“

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