Endspurt, um Landwirt des Jahres 2023 zu werden

Zu den Siegern aus Niedersachsen gehörten 2022 Sönke Strampe aus der Lüneburger Heide, Stefan Golze aus Dassel, Holger Hogt aus der Grafschaft Bentheim, Andreas Sprengel aus Bad Gandersheim Fotos: Quast, Privat

CeresAward-Bewerbungsfrist endet am 31. März / Wertschätzung für Berufsstand

Zum zehnten Mal sucht das Fachblatt „agrarheute“ die besten Landwirtinnen und Landwirte des Jahres, die im Herbst 2023 mit dem CeresAward ausgezeichnet werden. Viele hundert Landwirtinnen und Landwirte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewerben sich dafür, um in den sieben Kategorien Rinderhalter, Schweinehalter, Geflügelhalter, Ackerbauer, Unternehmerin, Energielandwirt und Junglandwirt die Trophäe zu erhalten. Aus diesen Siegern wird dann die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres gewählt. Noch bis zum 31. März 2023 haben interessierte Landwirtinnen und Landwirte die Möglichkeit sich zu bewerben oder von anderen nominiert zu werden, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

Im vergangenen Jahr haben mit Stefan Golze aus Dassel, Holger Hogt aus der Grafschaft Bentheim, Andreas Sprengel aus Bad Gandersheim und Sönke Strampe aus der Lüneburger Heide gleich vier Niedersachsen den Titel der jeweiligen Kategorie gewonnen. Sie überzeugten die Jury mit ihren Konzepten und freuten sich über ein Preisgeld von jeweils 1.000 Euro.

„Landwirte verdienen Anerkennung und Wertschätzung“, heißt es bei „agrarheute“. Landwirtinnen und Landwirte leisten jeden Tag aufs Neue Außergewöhnliches – und das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, das ganze Jahr. Deshalb sind sie mit der Teilnahme am CeresAward dazu aufgerufen, Verbrauchern, Medien und Politik zu zeigen, was es heißt, im Jahre 2023 einen Betrieb erfolgreich zu führen und immer die Entwicklungen auf dem Radar haben. Landwirte wissen am besten, dass Landwirtschaft ein Mix aus generationenlanger Erfahrung und neuen Forschungsergebnissen ist. Als Botschafter können sie daher am besten Missverständnisse und Unkenntnis über ihren Alltag und ihre Leistung geraderücken und so Vorbild und Inspiration für Kolleginnen und Kollegen sein.

Das Bewerbungsverfahren für den CeresAward ist mehrstufig aufgebaut. Im ersten Schritt füllen die Teilnehmer einen Fragebogen aus. Es ist auch möglich, Landwirtinnen und Landwirte über die CeresAward-Website direkt zu nominieren. Die unabhängige Expertenjury, bestehend aus jeweils einem agrarheute-Fachredakteur, einem Kategoriensponsor sowie einem Verbandsvertreter, sichtet alle Einsendungen, sortiert sie nach den sieben Kategorien und wählt anschließend die besten drei Bewerber je Kategorie aus. Im nächsten Schritt werden die 21 Finalisten auf ihren Höfen besucht und beurteilt. Alle Infos zum Bewerbungsverfahren und zum Wettbewerb sind zu finden unter www.ceresaward.de. (LPD 25/2023)

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Silke Breustedt-Muschalla

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