In Afrika die tropische Landwirtschaft kennen lernen

Landwirtschaft in Uganda auf kleinen Betrieben kennenlernen, die Mais, Gemüse und tropische Sonderkulturen anbauen. Foto: Schorlemer Stiftung

Austauschprogramm mit Uganda geht ab August in die nächste Runde

L P D – Noch bis zum 31. März läuft die Bewerbungsfrist für das nächste Austauschprogramm mit Uganda, das die Schorlemer Stiftung zwei Mal jährlich organisiert. „Wir bieten Berufstätigen und Studierenden sowie Absolventen aus den Bereichen Landwirtschaft, Garten- und Weinbau ab August 2024 wieder ein dreimonatiges Praktikum in dem afrikanischen Land an. Die Teilnehmer arbeiten dort auf den Betrieben mit und lernen die tropische Landwirtschaft besser kennen“, sagt Referentin Jana Knofe von der Schorlemer Stiftung. Das Projekt richtet sich an junge Menschen zwischen 20 und 35 Jahren und wird finanziell gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

In einer einmaligen Programmgebühr sind Flugkosten, eine Auslandskranken- und Unfallversicherung sowie professionell begleitete Vorbereitungs- und Begleitseminare enthalten. Während des Praktikums erhält jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer freie Unterkunft und Verpflegung auf dem Gastbetrieb. Gute Englischkenntnisse sind erwünscht, ebenso eine hohe fachliche und persönliche Motivation. „Neugierde gegenüber der Kultur in Uganda sowie das Interesse an der internationalen Zusammenarbeit sollten vorhanden sein“, erläutert Knofe. Erwünscht ist zudem Flexibilität bezüglich des fachlichen Einsatzgebietes.

In Uganda gibt es vor allem kleinstrukturierte, gemischte Betriebe, die Mais, Gemüse und tropische Sonderkulturen wie zum Beispiel Mango, Kaffee, Maniok, Süßkartoffel oder Erdnüsse anbauen. Zur Tierhaltung zählen Milchvieh, Rinder, Schweine, Geflügel, Ziegen, Schafe, Kaninchen, Fische, Bienen und Insekten. Im Internet sind alle Informationen rund um die Voraussetzungen und Bewerbungsunterlagen zum Austauschprogramm auf der Webseite www.schorlemer-stiftung.de hinterlegt. Dort sind auch die Ansprechpartner für Rückfragen zum Programm benannt. (LPD 20/2024)

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