Kohlenberg würdigt Bedeutung der „Goldenen Olga“

Die Preisträger des Milchlandpreises stehen stellvertretend für eine zukunftsfähige Milchwirtschaft in Niedersachsen – mit Leidenschaft für Qualität, Tierwohl und Klimaschutz Foto: LVN

Sieger des Milcherzeuger-Wettbewerbs kommen 2024 aus dem Emsland

L P D – „Die Preisträger stehen stellvertretend für eine zukunftsfähige Milchwirtschaft in Niedersachsen – mit Leidenschaft für Qualität, Tierwohl und Klimaschutz. Das Landvolk setzt sich als Interessenvertretung dafür ein, diesen und allen anderen niedersächsischen Familienbetrieben eine planbare und erfolgreiche Zukunft zu sichern.“ Mit diesen Worten skizzierte Landvolk-Vizepräsident Frank Kohlenberg während der Verleihung der „Goldenen Olga“ in Oldenburg die Bedeutung des Wettbewerbs für die hiesige Milchwirtschaft. Zum besten Erzeuger 2024 ist der Milchhof Suer aus Meppen im Emsland gekürt worden. Die Inhaber Carolin und Christoph Suer dürfen sich über 3.500 Euro Preisgeld freuen, wie die Landesvereinigung der Niedersächsischen Milchwirtschaft mitteilte. Außerdem wird dort ein Jahr lang die „Goldene Olga“, eine lebensgroße vergoldete Kuh-Statue, auf dem Hof stehen.

Familie Suer bewirtschaftet in Meppen-Teglingen einen 91 Hektar (ha) großen landwirtschaftlichen Betrieb. Rund 63 ha der Flächen sind Ackerland, 28 ha werden als Grünland bewirtschaftet. Auf dem Hof werden 120 Milchkühe und 80 weibliche Nachzuchttiere gehalten. Die Herde erbringt eine im landesweiten Vergleich sehr gute Milchleistung von rund 12.500 Kilogramm je Kuh. „Der Betrieb beeindruckt durch seinen Wandel zu einem modernen und zukunftsfähigen Betrieb, der mit Innovationsgeist und vorbildlichem Tierwohl Maßstäbe setzt“, heißt es in der Begründung der Jury für den Sieg im Wettbewerb. Indem der Milchhof Suer sich den Schulen in der Region öffne, vermittele er ein positives Bild der Landwirtschaft und sensibilisiere junge Menschen für den Wert nachhaltiger Milcherzeugung. In Niedersachsen gibt es rund 7.600 milcherzeugende Höfe.

In diesem Jahr wurden erstmals in der 24-jährigen Geschichte des Milchlandpreises gleich zwei herausragende Betriebe mit der „Silbernen Olga“ geehrt. Das Besondere: Die Betriebe Ketthorn und Schulte sind beinahe Nachbarn und kommen beide aus Isterberg im Landkreis Grafschaft Bentheim. Der Klimasonderpreis im Rahmen des Wettbewerbs geht an den Betrieb Harms-Küpker aus Rastede im Ammerland. Die Harms-Küpker GbR bewirtschaftet im Landkreis Ammerland einen 350 Hektar (ha) großen Betrieb, davon werden 250 ha als Grünland genutzt. Auf dem Hof werden 470 Milchkühe und 350 weibliche Nachzuchttiere gehalten. Die Herde erbringt eine Milchleistung von rund 11.100 Kilogramm je Kuh. (LPD 91/2024)

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