Landjugend startet mit neuem Vorstand ins neue Jahr

Landesvorstand NLJ (v.l.n.r.): Fabian Martens, Marthe Vellguth, Gerrit Ruschmeyer, Dorothea Hagemann, Hauke Kassebaum, Ina Steveker, Hannes Wilhelms, Martin Grubert, Isabelle Pröstler, Franziska Koopmann-Wischhoff Foto: Landvolk

Rückblick auf ein intensives Jahr 2023 / Auch 2024 stehen viele Aktionen an

L P DVor kurzem fand die zweitägige Landesversammlung der Niedersächsischen Landjugend (NLJ) in Verden statt. Wahlen zum Landesvorstand und für den Agrarausschuss waren hier die Haupttagesordnungspunkte. „Es waren wahnsinnige zwei Jahre, es war uns ein Fest“, resümierten Erja Söhl und Hendrik Grafelmann, die ihr Amt als Landesvorsitzende abgaben. An ihrer statt wurden Ina Steveker aus Gildehaus und Martin Grubert aus Delmenhorst zu den neuen Landesvorsitzenden der NLJ ab Januar 2024 gewählt, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

Unterstützt werden sie von den ebenfalls neu gewählten, stellvertretenden Vorsitzenden Marthe Vellguth (Scheeßel), Gerrit Ruschmeyer (Großenwede), Franziska Koopmann-Wischhoff (Rosche), Fabian Martens (Brinkum), Hauke Kassebaum (Räber), Isabelle Pröstler (Wildeshausen) und Dorothea Hagemann (Bleckede). Hannes Wilhelms aus Filsum wurde als stellvertretender Landesvorsitzender wiedergewählt.

Für den Agrarausschuss bestimmten die Delegierten den seit zwei Jahren im Agrarausschuss tätigen Johannes Hahn aus Neustadt am Rübenberge zum neuen Agrarausschusssprecher. Dorothea Hagemann steht ihm als neue Agrarausschusssprecherin zur Seite. Unterstützt werden sie von Luise Brinkmann aus Gavendorf, Thore Cordes aus Undeloh/Wesel, Tammo Ippen aus Norden, Lotta Kaper ausVarel, Marlen Stelter aus Schwanewede, Arne Reinink aus Emlichheim und Melissa Kröger aus Tostedt.

Auf viele große und kleine Aktionen sowie Projekte im Jahr 2023 blickten die niedersächsischen Landjugendlichen zurück. Besonders hervorgehoben wurden die erfolgreiche Durchführung des Bundesentscheids beim Berufswettbewerbs in Echem, die gelungene Premiere der Landjugend-Kartoffelscheune auf der Grünen Woche in Berlin, der Sommer-Landjugendtag in der Grafschaft Bentheim sowie die 72-Stunden-Aktion mit einem Teilnahmerekord von 128 Gruppen aus ganz Niedersachsen. Mit der feierlichen Urkundenübergabe durch Schirmherr Stefan Flüeck fand die diesjährige Jahresaktion ihren Abschluss. Mit dem Sommer-Landjugendtag in Radegast, dem Deutschen Landjugendtag in Schleswig-Holstein, der Fortsetzung der Landjugend-Kartoffelscheune auf der Grünen Woche im Januar und dem 75-jährigen Jubiläum der NLJ in 2025 hält die nächste zweijährige Amtsperiode erneut große Highlights bereit. Weitere Infos zum Programm 2024 der Landjugend unter www.nlj.de. (LPD 95/2023)

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