Melkhüs laden zur leckeren Milch-Pause ein

Der Begriff Melkhüs kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet „Milchhäuser“. Foto: Koenecke

Routen eignen sich gut für Fahrradtouren – Urlaubsfeeling vor der Haustür

L P D – Erfrischende Joghurt- und Quark-Kreationen, selbst gemachter Kuchen oder Käse-Snacks – in den niedersächsischen Melkhüs verwöhnen Bauernfamilien und Landfrauen ihre Gäste mit leckeren Milchspezialitäten. Zudem freuen sich die Landwirte über den Austausch, geben ihr Wissen rund um die Landwirtschaft weiter und zeigen gern, woher die Milch im Glas kommt. Viele Ausflügler und Urlauber nutzen die Möglichkeit einer Stallbesichtigung. Dort können Besucher Landwirtschaft hautnah erleben, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

Die 54 grünen Holzhäuschen mit dem roten Dach bieten ideale Voraussetzungen für ausgedehnte Radtouren entlang der elf Melkhus-Routen im Nordwesten Niedersachsens. Von den „Ammerländer Melkhüs“ bis zu den „Wittmunder Melkhuskes“ sind sie unter https://milchland.de/gesichter/melkhus/ zu finden. Dort bietet die Landesvereinigung der Milchwirtschaft auch einen Flyer mit den aktuellen Melkhüs-Routen an, der für die nächste Radtour heruntergeladen werden kann. Die Routen führen durch folgende niedersächsischen Regionen: Ammerland, Cuxhaven, Dollart, Emsland, Grafschaft Bentheim, Lüneburger Heide, Osterholz, Rotenburg, Wesermarsch, Wildeshauser Geest und Wittmund sowie weiter einzelne Melkhüs abseits dieser Routen.

Die aus den Niederlanden inspirierte Idee nahm 2001 ihren Anfang auf der „Dollart-Route“ und hat sich von dort aus nahezu im gesamten Nordwesten Niedersachsens ausgebreitet. Der Begriff Melkhüs kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet „Milchhäuser“. Jede dieser Touren hat ihren eigenen Reiz: beeindruckende Landschaften, schöne Gärten, Parks und Schlösser und ein intensiver Eindruck von der Region sind garantiert. Ebenso wie die Routen locken auch die freundlichen Häuschen an der Strecke mit ihrem eigenen Charme.

Viele Radfahrer planen einen Melkhüs-Besuch fest in ihre Tour ein, um zu entspannen und Kraft zu tanken. Radfahrer oder Wanderer sollten allerdings vor ihrem geplanten Besuch an den beliebten Milchraststätten anrufen, um die Öffnungszeiten zu erfragen, rät die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen. (LPD 55/2021)

Ansprechpartnerin für diesen Artikel

Wiebke Molsen

Redakteurin

Tel.: 0511 36704-30

E-Mail-Kontakt

Weitere Beiträge

Energiepreise, Dünger und Marktstrukturen setzen Landwirtschaft weiter unter Druck

L P D – Die landwirtschaftlichen Betriebe in Niedersachsen stehen weiterhin unter massivem wirtschaftlichem Druck. Vor allem stark gestiegene Diesel- und Düngerpreise sowie anhaltend niedrige Erzeugerpreise verschärfen die Situation zunehmend.…

Konstruktiver Dialog stärkt die Landwirtschaft

L P D – Regelmäßig tauscht sich Ministerpräsident Olaf Lies mit dem Präsidium des Landvolks Niedersachsen zur Lage der Landwirtschaft, sie betreffende aktuelle landes- und bundespolitische Themen und anstehende Weichenstellungen…

Kommunalwahl 2026: „Dein Dorf. Deine Entscheidung“

L P D – Mit einer gemeinsamen Social-Media-Aktion starten Junglandwirte, Landjugend und Landvolk Niedersachsen frühzeitig in den Kommunalwahlkampf 2026. Ab Montag, 13. April, verbreiten die Verbände ihre Botschaft über Instagram,…

Jetzt Wegränder in Niedersachsen planen

L P D – Jetzt ist die richtige Zeit, Wegränder in Niedersachsen anzulegen und naturschutzfachlich aufzuwerten. Gemeinsam rufen die Stiftung Kulturlandpflege und das Landvolk Niedersachsen Akteure im ländlichen Raum dazu…

Landvolk: Netzpaket sorgt für Unruhe auf dem Land

L P D – In der Landwirtschaft wächst die Verunsicherung: Während Höfe zunehmend auf erneuerbare Energien setzen, sorgt ein geleakter Gesetzesentwurf – das sogenannte Netzpaket – derzeit für intensive Diskussionen…

Wie schutzbedürftig ist der Wolf?

L P D – Wie lässt sich der Schutz des Wolfs mit den Interessen der Nutztierhalter vereinbaren – und wie schnell kann Politik darauf reagieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich…