Landvolk setzt sich weiter für Änderungen der EU-Pläne bei Pflanzenschutzmitteln ein

„Die Pläne der Kommission entziehen, sollten sie so wie geplant umgesetzt werden, uns faktisch die Arbeitsgrundlage" so Dr. Holger Hennies. Foto: Landvolk

L P D – Der kürzlich von der EU-Kommission vorgelegte Entwurf einer „Verordnung über die nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln“ sorgt bei den Landwirtinnen und Landwirten in Niedersachsen für großes Unverständnis und Fassungslosigkeit. „Die Pläne der Kommission entziehen, sollten sie so wie geplant umgesetzt werden, uns faktisch die Arbeitsgrundlage. Die sichere Versorgung der Verbraucherinnen und Verbraucher mit Nahrungsmitteln ist gefährdet“, betont Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies.

In einem Schreiben an die Kreisverbände in Niedersachsen hat der Landesbauernverband noch einmal alle Fakten zusammengefasst und zudem (heute) nochmals dazu aufgerufen, sich mit Betroffenheitsbekundungen – auch direkt aus der Mitgliedschaft – möglichst zahlreich an die EU-Kommission zu wenden.

Die Stellungnahmen sollen auch im laufenden Landtagswahlkampf genutzt werden. „Ich bitte unsere Landwirtinnen und Landwirte, möglichst viele Veranstaltungen zu nutzen, um mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl ins Gespräch zu kommen“, so Hennies. „Die Politikerinnen und Politiker müssen nun Farbe bekennen.“ Weitere Aktionen sind geplant.

Die Konsultation ist unter folgendem Link abrufbar: https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/12413-Pestizide-nachhaltige-Verwendung-aktualisierte-EU-Vorschriften-_de

Hier erklärt Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies, worum es geht:
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Sonja Markgraf

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