Hennies: „Wir haben Flagge gezeigt – so deutlich wie selten zuvor“

Während der Grünen Woche fand ein niedersächsisches Spitzengespräch mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer zu den Erwartungen an die Unterstützung durch die Bundesregierung statt Foto: Landvolk

Landvolk zieht positives Fazit zur Grünen Woche: Starkes Signal für 2026

L P D – Mit dem Ende der Grünen Woche in Berlin zieht das Landvolk Niedersachsen ein klares Fazit. „Die Grüne Woche war für uns erneut ein zentrales Dialogforum – und ein wichtiger Stimmungstest für das Jahr 2026“, sagt Landvolkpräsident Holger Hennies gegenüber dem Landvolk-Pressedienst. Gerade in politisch und wirtschaftlich unsicheren Zeiten sei der direkte Austausch mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unverzichtbar.

2026 habe der Landesbauernverband dabei so deutlich Flagge gezeigt wie selten zuvor. „Zum 100. Jubiläum der Grünen Woche und im UN-Jahr der Landwirtin waren wir sichtbar, präsent und inhaltlich klar positioniert“, betont Hennies. Gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten aus allen Kreisverbänden, den Partnerorganisationen bis hin zum Deutschen Bauernverband, dem Präsidium und dem neuen Hauptgeschäftsführer Stefan Ortmann habe das Landvolk den niedersächsischen Anspruch auf faire und verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen geschlossen vertreten.

In zahlreichen Diskussionen und Fachforen setzte sich das Landvolk für Ernährungssicherung, eine produktive Nachhaltigkeit sowie die Stärkung der ländlichen Räume ein. Zentrale Forderungen waren politische Planungssicherheit, Innovation und deutlich mehr Investitionsfreiraum für Tierhaltung und Pflanzenbau. Diese Voraussetzungen seien notwendig, damit familiengeführte Betriebe in zunehmend unsicheren globalen Wirtschaftskreisläufen bestehen können.

Ein politischer Schwerpunkt war das erste Niedersächsische Agrarfrühstück am Tag des Niedersachsenabends. „Mit Ministerpräsident Olaf Lies und dem Land ist es gelungen, ein neues Gesprächsformat mit wichtigen Entscheidungsträgerinnen und -trägern der Land- und Ernährungswirtschaft zu etablieren“, sagt Hennies. Dabei habe es ein klares Bekenntnis der Landesregierung zur Stabilisierung der Tierhaltung gegeben – auch im internationalen Kontext. Zudem sei angekündigt worden, den Vollzug der Landesdüngeverordnung aufgrund eines Urteils mit sofortiger Wirkung auszusetzen. „Dass wir für 2027 bereits ein zweites Agrarfrühstück vereinbart haben, zeigt: Dieser Dialog soll weitergehen.“

Abgerundet wurde die Grüne Woche durch das erste niedersächsische Spitzengespräch mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer zu den Erwartungen an die Unterstützung durch die Bundesregierung. Hennies dankte allen Beteiligten für das starke Zeichen der Gemeinschaft: „Die Grüne Woche hat gezeigt, was möglich ist. Das Jahr 2026 kann kommen.“ (LPD 07/2026)

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