Tagung zur Transformation in der Landwirtschaft

"Starkes Trio: Landwirtschaft, Biodiversität & Klimaschutz“: So heißt die nächste Tagung der Evangelischen Akademie Loccum Foto: Landvolk

Umfassendes Programm in der Evangelischen Akademie Loccum – Anmelden bis zum 11. März

L P D – „Starkes Trio: Landwirtschaft, Biodiversität & Klimaschutz“: So heißt die nächste Tagung der Evangelischen Akademie Loccum, zu der die Leiterin Prof. Monika Müller von Montag, 24. März, bis Mittwoch, 26. März, in das Kloster als Veranstaltungsort im Nordwesten der Region Hannover einlädt. Unter der Fragestellung „Welchen Kurs schlägt die Politik ein, um die Transformation der Landwirtschaft voranzubringen?“ diskutiert Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies am 25. März mit Susanne Gerstner, BUND-Landesvorsitzende, und Prof. Jens Dauber vom Institut für Biodiversität der TU Braunschweig. „Ich freue mich auf diese Tagung, weil wir in diesem Rahmen sehr genau Detailfragen erörtern können. Gern ermuntere ich meine Berufskolleginnen und -kollegen, sich zu dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung noch anzumelden“, wirbt Hennies für das Traditionsformat.

„Bis zum Anfang des letzten Jahrhunderts hat die bäuerliche Landnutzung maßgeblich zu einer starken Zunahme der Artenvielfalt beigetragen“, heißt es in dem Tagungstext. Und weiter: „Erhalt und Förderung der Artenvielfalt sind kein selbstverständliches Beiwerk der landwirtschaftlichen Praxis mehr, sondern müssen aktiv und bewusst erfolgen. Die Folgen des Klimawandels machen der Landwirtschaft und der Artenvielfalt gleichermaßen zu schaffen. Der Klimaschutz ist für alle eine zentrale Aufgabe.“ Mit welchen Projekten und langfristigen Maßnahmen sich Landwirtschaft, Biodiversität und Klimaschutz gewinnbringend und zukunftsfähig vereinen lassen, wird in Podiumsrunden und Referaten erörtert.

Zu Beginn berichtet Leen Vellenga vom Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN), zusammen mit den Landwirten Torsten Kirchner (Ackerbau ökologisch) und Jürgen Nülle (konventionell) über die Förderung der Biodiversität von Insekten im Ackerbau (Projekt FINKA). Wie Landwirtschaft und Naturschutz als Partner im Projekt F.R.A.N.Z. funktionieren, zeigen anschließend Sophie Wolters von der Umweltstiftung Michael Otto, Hamburg, und Landwirt Jochen Hartmann aus Lüneburg als Projektteilnehmer.

Martina Diehl, Beraterin Biotop und Artenschutz bei der Bezirksstelle Braunschweig, und Michelle Abstein von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Wolfenbüttel erklären, wie Biodiversitätsberatung als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik unterstützend arbeitet. Um mehr Vielfalt in der Landwirtschaft durch alternative Anbausysteme geht es beim Vortrag von Landwirt Thomas Klarhölter aus Klein Escherde unter dem Titel „Der Boden bringts: Wie erreichen wir durch alternative Bearbeitung mehr Resilienz, Klimaschutz und Vielfalt?“ Weitere Infos sowie die Anmeldung zur Tagung bis zum 11. März unter www.loccum.de/tagungen/2512/. (LPD 18/2025)

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