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Neueste Artikel

Die Sonne sowie wirksame Pflanzenschutzmittel fehlen

L P D – Ein sehr unterschiedliches Bild auf die Ernte 2024 lieferten die Mitglieder des Pflanzenausschusses bei der diesjährigen Getreiderundfahrt. Je nach Standort und der jeweils dort gefallenen Regenmenge reichen die Bestände von Winterweizen und Gerste von gut bis ernüchternd. „Auf den Flächen, wo die Landwirte rechtzeitig aussäen konnten und es nicht zu nass war, da haben wir eine gute Ernte vor uns – doch dafür brauchen wir noch Sonne. Aber auf den Standorten, wo Staunässe herrschte und die Aussaat zu spät war, da werden wir keine Höchsterträge erhalten“, fasst Thorsten Riggert, Vorsitzender des Ausschusses für pflanzliche Erzeugnisse im Landvolk Niedersachsen, die Eindrücke für Niedersachsen zusammen. Das Landvolk rechnet für 2024 insgesamt mit einer leicht unterdurchschnittlichen Ernte. Selbst wenn sich die Erträge beim Getreide gut entwickeln sollten, haben die Landwirte große Bedenken, was die Qualität betrifft.

18. Juni 2024

Die Flächen sind da: Gemeinsam Wegraine aufwerten

Wegenetze sind für die Landwirtschaft wichtig, damit Niedersachsens Bauern gut zu ihren Flächen kommen. Farbenfroh blühende Wegränder sind in Niedersachsens Feldmark aber eher selten zu sehen – stattdessen dominieren artenarme und von Gräsern dominierte Wegränder. „Diese Wegraine sind als Flächen aber vorhanden und können gut für den Naturschutz aufgewertet werden“, ist Vize-Präsident Frank Kohlenberg überzeugt und hat in seinem Heimatlandkreis Holzminden Kommunen, Realverband, Jagdpächter und weitere Beteiligte an einen Tisch geholt, um die Wegränder in Niedersachsens Agrarlandschaft ökologisch aufzuwerten. Vor kurzem wurde am blühenden Wegesrand in der Bremker Feldmark das Projekt in Augenschein genommen: „Sollte die Maßnahme sich positiv entwickeln, ist dies ein enormer Beitrag zur Artenvielfalt und Biodiversität. Schon jetzt wurden fast 30 verschiedene Pflanzen gefunden“, bringt es Kohlenberg auf den Punkt. Er hatte vor vier Jahren im Herbst dieses Projekt gemeinsam mit Feldmarkinteressengemeinschaft, Realverband, Kommune und Landwirt- sowie Jägerschaft auf den Weg gebracht.

17. Juni 2024
Mushardt

Ceres Award mit „Sprit aus Shit“ und Macher mit Mut

Der Ceres Award der Fachzeitschrift „agrarheute“ würdigt außergewöhnliche Leistungen von Landwirtinnen und Landwirten aus Deutschland und dem europäischen Ausland in unterschiedlichen Kategorien. Ceres, die römische Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit, steht als Leitfigur für den Wettbewerb. Die Auszeichnung, die im Herbst feierlich in Berlin an die Preisträger überreicht wird, bietet eine öffentlichkeitswirksame Plattform, um die Fähigkeiten und Leistungen der Landwirtschaft und darüber hinaus zu zeigen. Aus Niedersachsen sind 2024 zwei Landwirte nominiert worden.

17. Juni 2024
Holger Hennies

Statement Landvolk zur Bundesratsentscheidung Glyphosat

Enttäuscht zeigt sich das Landvolk zur Entscheidung des Bundesrates zur Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PfSchAnwV), in der das pauschale Anwendungsverbot von Glyphosat in sogenannten Wasserschutzgebieten weiterhin zur Anwendung kommen wird.

14. Juni 2024

Landvolk: Lebensmittel müssen Vorrang haben

L P DScharfe Kritik äußert das Landvolk Niedersachsen am geplanten „Durchpeitschen“ eines Wasserstoffbeschleunigungsgesetzes der Ampel-Koalition in Berlin. „Wir sind entsetzt, wie ohne Rücksicht auf unsere knappen verfügbaren Wasserressourcen und die davon abhängige Lebensmittelerzeugung nun Fakten geschaffen werden sollen“, moniert Thorsten Riggert, Vorsitzender des Pflanzenausschusses und Sprecher der Betriebe mit Feldberegnung im Landvolk Niedersachsen. „Zukünftig sollen unsere verfügbaren Wasserreserven gleich nach der Trinkwassergewinnung vorrangig für die Herstellung von Wasserstoff zur Verfügung stehen. Nicht einmal eine Verbandsanhörung hält die Regierung für diese weitreichende Entscheidung für nötig“, erläutert der Agrarexperte die weitreichenden Folgen des Gesetzentwurfes.

13. Juni 2024

Prall gefülltes Pflichtenheft für die künftige EU-Politik

L P D – Welche konkreten Auswirkungen die künftige Politik des jetzt neu gewählten Europäischen Parlaments auf den Agrarsektor haben wird, lässt sich bewerten, sobald die Koalitionen ihre Programme vorgelegt haben. Zwei Themenblöcke sind und bleiben für die Landwirtschaft aber in jedem Fall wichtig: die künftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und die Verteilung der Finanzen. „Für uns in Niedersachsen habe ich die Hoffnung, dass wir gut von den neuen oder wiedergewählten Abgeordneten vertreten werden. Wünschenswert wäre es, dass Personen aus diesem Kreis die Agrar- oder Umweltsprecher der Fraktionen oder Vorsitzende der Fachausschüsse werden. Für uns als Landvolk Niedersachsen hat es sich bewährt, einen engen Kontakt zu den Brüsseler Abgeordneten aus unserem Bundesland zu pflegen“, sagt Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies nach der Wahl zum EU-Parlament.

13. Juni 2024