Ausschuss Tierseuchen

Vorsitz: Georg Meiners
Geschäftsführung: Dr. Wiebke Scheer

Der Ausschuss ist per Email zu erreichen unter Tierseuchen@landvolk.org

Bezirk / Assoziierter Verband Vertreterin / Vertreter
Braunschweig-GifhornFrederik Böker
Braunschweig-Gifhorn Rainer Wendt 
EmslandHermann Hermeling
Hannover Louisa Backhaus
Hannover Christoph Klomburg
Hildesheim Andreas Nolte
Hildesheim Achim Pohl
Lüneburg Markus Santelmann
Lüneburg Anna Helen Wenner
Oldenburg Johannes Wilking
Oldenburg Carola Reiners
OsnabrückAxel Meyer zu Wehdel
OstfrieslandIngo Harms
Stade Jan Lücken
Stade Hilmer Vajen
Niedersächsische Landjugend – LandesgemeinschaftInsa Grafelmann
Junglandwirte NiedersachsenMathis Meyer
Landfrauenverband HannoverTorben Weerts
Landfrauenverband Weser / EmsChristiane Bregen-Meiners

Beipackzettel für den Impfstoff gegen Blauzungenkrankeit

Wirksamstes Mittel gegen Tierseuchen ist Impfung

L P D – Klimaveränderungen, weltweiter Handel und Reisetourismus führen dazu, dass Tierseuchen zu einer wachsenden Bedrohung werden – auch in Niedersachsen. Bei der Tagung des Tierseuchenausschusses des Landvolks Niedersachsen waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig: „Das wirksamste Mittel gegen viele Tierseuchenausbrüche ist die Impfung, wenn Impfstoffe zur Verfügung stehen. Wenn der Handel allerdings durch die Impfung eingeschränkt wird, haben die Tierhalter ein Problem.“ Daher sind weitere Präventivmaßnahmen, die der Früherkennung von Seuchen und dem Nachweis der Seuchenfreiheit dienen, von großer Bedeutung. Als Beispiele wurden die aktive und vor allem passive Überwachung, klare Meldewege, das rechtzeitige Einschalten von Tierärztinnen und Tierärzten und vor allem der Veterinärbehörden genannt.

18. September 2025
Gänse

Neues Biosicherheitskonzept für Geflügel-Betriebe

L P D – Europaweit werden ganzjährig Ausbrüche von Geflügelpest durch hochpathogene aviäre Influenzaviren (HPAIV) bei Wildvögeln und gehaltenen Vögeln festgestellt. Mehr als fünf Millionen Tiere sind seit November 2023 europaweit der sogenannten Vogelgrippe zum Opfer gefallen. Neben tierschutzrelevanten Fragen haben wirtschaftliche Folgen einen großen Stellenwert für die Geflügel haltenden Betriebe. Oberste Priorität muss daher der Schutz des Geflügels vor einem Eintrag und der weiteren Verbreitung von Infektionen haben. „Geflügelhalter sind gesetzlich dazu verpflichtet, Biosicherheitsmaßnahmen sowie Überwachungs- und Abklärungsuntersuchungen sicherzustellen und unbedingt einzuhalten“, erklärt dazu Georg Meiners, Vorsitzender des Tierseuchenausschusses im Landvolk Niedersachsen.

11. März 2024
Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers

ASP: Entschädigungen müssen neu geregelt werden

L P D – Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Niedersachsen im Jahr 2022 hat gezeigt, welche (teils unerwarteten) Probleme entstanden sind. „Wie bereits zu ‚Friedenszeiten‘ in Szenarien geübt, kommt die gesamte Produktionskette zum Erliegen, wenn Schlachttiere aus Restriktionsgebieten nicht vermarktet werden können“, erläutert Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers, der selbst Schweinehalter im Landkreis Verden ist, aus Anlass aktueller Fachgespräche zur Tierseuchenthematik.

27. März 2023
Schweine auf dem Weg zur Schlachtung

Landvolk fordert Ausgleich für Schweinehalter

L P D – Der Landesbauernverband unterstützt den auf Initiative Niedersachsens gefassten Beschluss der jüngsten Agrarministerkonferenz, wonach geprüft werden soll, ob im Seuchenfall Schlacht-, Zerlege- und Verarbeitungsbetriebe sowie Kühlhäuser vorgehalten werden, die Tiere aus einer Restriktionszone abnehmen und weiterverarbeiten. „Darüber hinaus fordern wir eine deutliche Verkürzung der Dauer der Schutz- und Überwachungszone bei Punkteintrag der Afrikanischen Schweinepest (ASP)“, sagte Georg Meiners am Rande der heute stattfindenden Sitzung des Tierseuchenausschusses im Landvolkhaus in Hannover. Meiners ist Präsident des Emsländischen Landvolks und Vorsitzender des Fachgremiums im Landvolk Niedersachsen.

22. September 2022

ASP: Biosicherheit ist wichtiger denn je

L P DNachdem in einem Bestand mit Hausschweinen im südlichen Landkreis Emsland der Erreger der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen wurde, laufen die Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche auf Hochtouren. Damit die für Menschen ungefährliche Tierseuche lokal begrenzt werden kann und belastende Reglementierungen, insbesondere für Schweinehalter in der eingerichteten Schutz- und Überwachungszone zeitnah wieder aufgehoben werden können, sind wirksame Biosicherheitsmaßnahmen wichtiger denn je, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

11. Juli 2022