Landvolk-Präsident Dr. Holger Hennies

Landvolk kämpft für Änderungen beim Insektenschutz

L P D – Für den Niedersächsischen Weg hat Dr. Holger Hennies im Namen der Landwirte mächtig gestritten und hart verhandelt. Die Erfolge sind bekannt. Damit die Verabredungen, Regelungen und Gesetze nicht vom Insektenschutzpaket des Bundes konterkariert werden, kämpft der Präsident des Landvolk Niedersachsen weiter für unabdingbare Anpassungen: „Das geplante Insektenschutzgesetz einschließlich der zugehörigen Pflanzenschutzanwendungsverordnung ist immer noch die größte Gefahr für den Niedersächsischen Weg, weil es die Landwirte bestraft, die sich bisher schon für den Naturschutz einsetzen“, betont der Landwirt aus dem Ort Schwüblingsen in der Region Hannover.

15. April 2021
Wolf

Falsches Bild: Der Wolf ist kein Kuscheltier

L P D – „Welchen Schaden der Wolf auf Niedersachsens Weiden anrichtet, davon haben die Weidetierhalter genügend schlimme Bilder im Kopf! Wir müssen der Gesellschaft klarmachen, dass der Wolf kein Kuscheltier ist. Die Reaktionen im Internet zu Wolfsvideos verdeutlichen, dass der natürliche Bezug zu diesem Raubtier in der Breite der Gesellschaft vollkommen verloren gegangen ist“, sagt Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers gegenüber dem Landvolk-Pressedienst und nimmt dabei auch die Politik mit in die Verantwortung.

15. April 2021
Landvolk-Vizepräsident Manfred Tannen

Heimische Milchwirtschaft stärken

L P D – Als „besorgniserregend“ bezeichnet Manfred Tannen, neuer Vorsitzender im Fachausschuss Milch des Landvolks Niedersachsen und Vizepräsident des Landesbauernverbandes, die neuen Marktzahlen zum Milchaufkommen: In der EU steigt die Erzeugung in vielen Ländern deutlicher, während in Deutschland seit einigen Jahren die Menge mehr oder weniger stagniert. Für Tannen deuten diese Entwicklungen darauf hin, dass die heimische Milchwirtschaft durch höhere Kosten in der Milcherzeugung, die beispielsweise aus dem Ordnungsrecht resultieren, an Wettbewerbsfähigkeit verliert.

15. April 2021
Biogasanlage

Umfrage: Wirtschaftsdüngerpotenzial besser nutzen

L P D – „Wie komme ich an Substrat für meine Biogasanlage und wie werde ich die Gülle und den Mist meiner Tiere los?“ Diese beiden Fragen treiben viele Landwirte um und sind nun Teil einer Masterarbeit am Lehrstuhl für Landwirtschaftliche Betriebslehre an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Dabei werden Tierhalter aufgerufen, an einer Befragung zu möglichen Kooperationen mit Biogasanlagen zwecks Abgabe von Wirtschaftsdüngern teilzunehmen, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

15. April 2021
Frühkartoffeln unter Folie

Aprilwetter bringt Turbulenzen in die Landwirtschaft

L P D – „Die Feuchtigkeit im Winter war wichtig, aber 100-prozentig zufrieden sind wir Landwirte damit nicht. Mit den weiterhin zu wenigen Niederschlägen der Wintermonate gegenüber dem langjährigen Mittel konnten nur die leichteren Böden in den Beregnungsregionen ihre Wasserspeicher auffüllen. Für die guten und schweren Böden hingegen reichten Regen und Schnee nur bis maximal 90 Zentimeter Bodenfeuchte“, berichtet der Vorsitzende des Pflanzenausschusses im Landvolk Niedersachsen, Karl-Friedrich Meyer, gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

12. April 2021
Nebenerwerbslandwirte

Nebenerwerbslandwirte bringen Vielfalt ins Dorf

L P D – „Vielen Leuten ist nicht bewusst, wie bedeutsam Landwirtschaft im Nebenerwerb ist. Nebenerwerbslandwirte tragen ganz entscheidend zur Vielfalt auf dem Land und zum Dorfleben bei“, bringt es Christian Mühlhausen auf den Punkt. Seit 2018 ist er Vorsitzender des Nebenerwerbsausschusses im Landvolk Niedersachsen und möchte diese Erwerbsform verstärkt in die Öffentlichkeit bringen. „Jeder einzelne Nebenerwerbsbetrieb dient dabei als Brücke zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft und erhebt auf den Dörfern seine Stimme für die grüne Branche“, erklärt Mühlhausen als Nebenerwerbslandwirt im südniedersächsischen Lippoldshausen gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

12. April 2021
Landwirtschaftliche Sorgentelefone

Landfrauen schätzen die Beratung des Sorgentelefons

L P D – „Gut, dass ich angerufen habe!“ – diesen Ausspruch hören die Mitarbeiter des Landwirtschaftlichen Sorgentelefone in Oesede, Barendorf und Rastede oft am Ende eines Gesprächs. Diese große Hilfe für die Familien auf dem Land wissen auch die Landfrauen zu schätzen. Wie der Landvolk-Pressedienst schreibt, hat der Landfrauenverein Stade daher 300 Euro an das landwirtschaftliche Sorgentelefon gespendet.

12. April 2021
Dr. Holger Hennies

„Wir müssen in Zukunft noch viel Arbeit leisten“

L P D – „Wir haben zusammen sehr viel erreicht bei der Landesdüngeverordnung. Die soll künftig regionaler und gerechter werden, sodass mehr grüne Messstellen auch mit berücksichtigt werden“, sagt Dr. Holger Hennies in einem Video-Statement, das der Landvolk-Pressedienst aus Anlass seiner 100-tägigen Amtszeit am 8. April veröffentlicht und das hier abrufbar ist. „Die vielen Gespräche mit Politikern haben geholfen, das Land zu einem Umdenken zu bewegen. Das Ergebnis kommt zwar ein Jahr zu spät, aber wir sind auf dem richtigen Weg und optimistisch, dass wir eine vernünftige Lösung erreichen können“, ergänzt Hennies zum Thema Düngeverordnung.

8. April 2021
Manfred Tannen, Gitta Connemann und Siemtje Möller

Tannen fordert: Farbe bekennen für Insektenschutz

L P D – Auf dem „Bauernhof am Deich“ von Landvolk-Vizepräsident Manfred Tannen ging es jetzt „bunt her“: Zusammen mit seiner Familie und Helfern hat der Milchviehhalter aus Bensersiel seine Schwarzbunten in Knallfarben angepinselt, um damit ein klares Signal Richtung Berlin zu setzen. „Mit der anstehenden Bundesgesetzgebung zum Insektenschutzpaket sehe ich den möglichen Fortschritt im Natur- und Artenschutz für Niedersachsen komplett in Gefahr“, warnt der Ostfriese.

8. April 2021
André Mahlstedt

Blühstreifen locken Bienen und Menschen an

L P D – Nur zehn Minuten vom Stadtzentrum von Bremen entfernt liegt der Hof von André Mahlstedt. Dementsprechend oft kommen interessierte Menschen an der Milchtankstelle und dem Hofladen vorbei und diskutieren mit dem Landwirt über aktuelle Fragen in der Landwirtschaft. „Dabei ging es oft auch um das Insektensterben“, sagt Mahlstedt. Seit drei Jahren gibt er seinen Kunden daher die Möglichkeit, sich mit Bienenpatenschaften für alles, was in der Natur fliegt und krabbelt, aber auch für das Niederwild zu engagieren. „Das ist gut für die Tiere, für die Leute und für mich“, fasst er die Vorteile zusammen. Schließlich müsse er von den Flächen leben.

8. April 2021