Manfred Tannen

Tannen: Werden mit dem Problem Wolf allein gelassen

L P D – Die Wiesen sind grün, die Sonne scheint, eine leichte Brise lässt das Gras wogen, die Rinder mittendrin … Das ist das Bild, das für einen Frühlingstag an der norddeutschen Küste typisch ist – oder vielmehr gewesen sein wird. Das befürchtet Manfred Tannen, Landvolk-Vizepräsident und Milchbauer aus Esens/Bensersiel in Ostfriesland. „Ein Wolfsrudel lebt keine 30 Kilometer von unserem Hof entfernt und hat bereits mehrere Rinder angefressen, die dann eingeschläfert werden mussten. Wir überlegen schon, wie sicher unsere Tiere auf der Weide sind, und was wir zu ihrem Schutz machen können. Und auch, wenn der Weideaustrieb noch weit entfernt zu sein scheint – die Entscheidung wird jetzt im Winter getroffen“, blickt der Landwirt besorgt voraus.

19. Januar 2023
Wolf

Landvolk begrüßt Überprüfung des Schutzstatus Wolf

L P D – „Es ist gut, dass das EU-Parlament mit der Verabschiedung einer Resolution den Druck auf die EU-Kommission erhöht, um die europäische Wolfsstrategie auf neue Füße zu stellen. Jetzt kommt endlich Bewegung in die Wolfspolitik und unsere Weidetierhalter können etwas Hoffnung schöpfen“, erklärt Jörn Ehlers, Vize-Präsident des Landvolks Niedersachsen und Sprecher des Aktionsbündnisses Aktives Wolfsmanagement. Dass aber Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer mit seinem neuen Erlass zur Veröffentlichung der Entnahmen nun die bisherige Umweltpolitik der SPD torpediere, stehe in völligem Widerspruch zur bisherigen Wolfspolitik und verärgere Niedersachsens Weidetierhalter.

12. Dezember 2022

Alpakas: Wandern, Wolle, Wolf und Wirtschaftszweig

L P D – Sie sind bei der Jugend hipp, ihr Aussehen ist putzig und ihr ruhiges und gutmütiges Wesen dient dem Menschen zur Entspannung: Alpakas. Ihr Anblick auf Niedersachsens Bauernhöfen sorgt immer noch für Erstaunen. Auf den Wiesen rund um Hof Langhorst im Süden von Diepholz laufen jedoch schon seit 2009 die aus Südamerika stammenden Lasten- und Wolltiere. „Als wir beschlossen hatten unsere Rindviehhaltung aufzugeben, stellten wir schnell fest, dass die Weide rund um den Hof weiter gepflegt werden muss. Also schafften wir uns als Hobby drei Alpakas an. Daraus hat sich mittlerweile eine Herde mit 13 bis 15 Tieren entwickelt“, berichtet Jürgen Langhorst vom Beginn seiner Alpakazucht gegenüber dem Landvolk-Pressedienst. 

14. November 2022
Gruppenfoto Veranstaltung Wolf und Weidetiere

„Es wird Zeit, beim Wolf ins Handeln zu kommen“

L P D – „Der Faktor Zeit ist die entscheidende Größe beim Wolf. Es geht um Zeit für die Weidetierhalter, um schnelles Handeln seitens der Politik und um schnell die Mittel für die Schadensregulierung zu bekommen. Dann hat die Weidetierhaltung in Niedersachsen noch eine Chance“, zog Landvolk-Vizepräsident und Sprecher des Aktionsbündnisses Aktives Wolfsmanagement, Jörn Ehlers, sein Fazit zur Fachtagung „Wolf und Weidetiere – Wie geht es weiter mit der Wolfspolitik in Niedersachsen?“, die in Visselhövede stattfand.

29. September 2022
Weil will Wölfe begrenzen - Foto: Fotolia

Landbewohner wehren sich gegen Wölfe

L P D – Wenn am Abend des 30. September Weidetierhalter und Landbewohner in ganz Europa hunderte Mahnfeuer gegen den Wolf entzünden, dann wollen sie damit vor allem eins: Die politischen Entscheidungsträger zur Umkehr bewegen. Die Tierhalter fordern von der Politik, der verhängnisvollen Wolfsentwicklung Einhalt zu gebieten und die nichtregulierte, experimentelle Raubtieransiedlung in einer hochentwickelten Kulturlandschaft zu beenden. „Die europäische Strategie einer Koexistenz der Weidewirtschaft mit diesem Raubtier ist grandios gescheitert und muss neu diskutiert werden“, erläutert Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung.

26. September 2022

DBV-Feldtag Wolf und Weidetierhaltung

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23. September 2022
Olaf Lies (Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz) und Jörn Ehlers (Landvolk Niedersachsen) mit der Umfrage Wolf

Wolf: Studien und viele tote Weidetiere reichen nicht?

L P D„Was muss noch geschehen, dass der Bund endlich seine Aufgaben erledigt und für klare Gesetze und Strukturen beim Thema Wolf sorgt? Müssen erst Kinder, wie in den Niederlanden, brutal gerissene Schafe in Urlaubsgebieten auffinden? Reichen die vielen toten Schafe, Pferde, Rinder und Ziegen nicht aus oder muss noch mehr passieren? Und stellen unabhängig, wissenschaftlich erstellte Studien gar keine Grundlage mehr für Entscheidungen dar?“, fragt sich Jörn Ehlers, Vize-Präsident des Landvolk Niedersachsen und Sprecher des Aktionsbündnisses Aktives Wolfsmanagement. Ehlers fordert von den Verantwortlichen in Berlin, endlich Farbe zur Weidetierhaltung zu bekennen und sich dem Thema Wolf anzunehmen – und zwar auf Grundlage von Fakten und nicht partei-ideologisch gefärbt.

4. August 2022